Michelle Obama bei Letterman - DER SPIEGEL
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Michelle Obama bei Letterman First Lady, butterweich

Michelle Obama gibt sich gern als toughe Sportskanone, doch bei US-Talkmaster David Letterman hat die First Lady eine sehr sensible Seite von sich gezeigt. Sie sprach offen von ihrem Vater und ihren Kindern. Das macht sich auch gut im Wahlkampf.
Michelle Obama bei Letterman: First Lady, butterweich
Michelle Obama bei Letterman: First Lady, butterweich

Michelle Obama bei Letterman: First Lady, butterweich

Foto: AP/ CBS
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Hamburg - Zum ersten Mal trat Michelle Obama in der "Late Show" von David Letterman auf und punktete wie gewohnt mit ihrer emotionalen Art beim Publikum.

So sagte sie, der Familienhund, "First Dog" Bo, sei "der klügste Hund der Welt". Er sei für sie wie ein Kind: "Ich habe zwei Töchter und einen Sohn", scherzte Obama. Sie berichtete zudem von "heimlichen" Einkaufstouren, bei denen sie dem Alltag des Weißen Hauses für kurze Zeit entkommen und sich beim Shopping unter das Volk mischen könne.

Obama wurde aber auch einmal sehr ernst, als sie über ihre Eltern aus der Arbeiterklasse sprach. Ihr an Multipler Sklerose erkrankter Vater, der bei den städtischen Wasserwerken arbeitete, habe zwar in der Erziehung Grenzen gesetzt, aber zugleich immer alles für seine Familie getan.

"Bringen Sie mich nicht zum Weinen, wir sind nicht bei Oprah", sagte Obama in Anspielung auf US-Talklady Oprah Winfrey, die mit ihren Gästen häufig Herzschmerz-Gespräche führt.

Barack Obamas Wahlkampfteam hofft, mit Michelle Obamas Herkunft vor allem bei den US-Bürgern Punkte sammeln zu können, die unter den wirtschaftlichen Problemen des Landes leiden. Die US-Präsidentschaftswahlen finden im November statt.

nga/AFP