Michelle Obama fährt bei James Cordens Carpool Karaoke mit - DER SPIEGEL
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Michelle Obama als Beifahrerin Eine Runde mit der First Lady drehen

Ein bisschen singen, ein bisschen scherzen und nebenbei über eine gute Sache reden: Michelle Obama ist bei TV-Talker James Corden als Beifahrerin mitgefahren. Wie vor ihr Stevie Wonder, Jennifer Lopez und Adele.
Michelle Obama
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Foto: Evan Vucci / AP
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Was wird Michelle Obama vermissen, wenn sie aus dem Weißen Haus auszieht? Was wird sie als Andenken "aus Versehen in ihrer Tasche mitnehmen"? Wird sie den 24-Stunden-Zimmerservice vermissen? Diese Fragen hat die First Lady nun James Corden beantwortet. Der ist Moderator der "Late Late Show" und fährt öfter mit Prominenten für seine Rubrik "Carpool Karaoke" (etwa: Fahrgemeinschafts-Karaoke) durch die Gegend.

Stevie Wonder, Jennifer Lopez und Adele waren schon Cordens Beifahrer, ebenso Julia Roberts, Gwen Stefani und George Clooney. Und nun eben: Michelle Obama. Sie hatte via Snapchat ihren Auftritt angedeutet.

Und, wie ist das mit dem Zimmerservice - einfach um 3 Uhr früh anrufen zu können und ein Käsesandwich und einen Milchshake zu bestellen? Ganz nett, klar, sagte Obama. Aber es sei auch etwas wert, wenn man nach der Ende der Amtszeit ihres Mannes wieder etwas Freiheit zurückgewinne. "Ich kann mir selbst ein Käsesandwich machen."

Ebenfalls ein Thema: Obamas Secret-Service-Codename lautet Renaissance, der ihres Mannes Renegade (Abtrünniger/Überläufer). Corden sagte, er wäre gerne entweder Papa Schlumpf oder Tiramisu. Die Dialoge mit dem Präsidenten hätten tatsächlich etwas für sich: "Hey, Abtrünniger!" - "Hallo, Papa Schlumpf!"

Wie immer bei "Carpool Karaoke" wurde auch gesungen: "Signed, Sealed, Delivered I'm Yours" von Stevie Wonder und Beyoncés "Single Ladies (Put a Ring on It)". Für "This Is For My Girls" hatten die beiden Unterstützung von Rapperin Missy Elliott. Das Lied soll dabei helfen, Mädchen Zugang zu Bildung zu verschaffen. Obama engagiert sich für diesen Zweck - und fand offenbar, ein Trip mit Corden sei eine gute Möglichkeit, dafür zu werben.

Laut Obama gehen 62 Millionen Mädchen weltweit nicht zur Schule. "So viel könnte in der Welt verbessert werden, wenn Mädchen Bildung bekommen würden", sagte Obama. US-amerikanische Jugendliche sollten deshalb ihren Schulbesuch mehr wertschätzen.

In Corden hat Obama offenbar einen neuen Fan. Im TV-Studio sagte der Moderator: "Wie cool ist eigentlich die First Lady?"

ulz