Mode: Mit Kate Moss im Shopping-Rausch - DER SPIEGEL
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Mode Mit Kate Moss im Shopping-Rausch

Ein rauschhaftes Einkaufserlebnis kündigt sich in der Londoner Innenstadt an. Supermodel Kate Moss entwarf Textilien für einen Mode-Discounter, die morgen erstmals feilgeboten werden. Schon heute wird der Shopping-Ausnahmezustand erwartet.
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London - Blusen, Westen, Gürtel, Schuhe, Jeans, T-Shirts und Lederjacken: Wer schon immer den geheimen Wunsch verspürte, auch einmal so cool daher zu kommen wie Supermodel Kate Moss, dürfte sich am Ziel sehen.

Ähnlich wie Popdiva Madonna oder Sängerin Kylie Minogue vertreibt jetzt auch die Moss selbstkreierte Mode in Kooperation mit einem Bekleidungshersteller. Die Modekette, die Moss' Textilien ab morgen in 225 britischen Filialen verkauft, rechnet mit einem rekordverdächtigen Ansturm auf die heiße Ware.

Schon heute Abend soll die Belagerung der Boutiquen starten, in der Londoner Dependance wird es eigens einen Probeverkauf geben. Moss heizte den Hype zusätzlich mit der Ankündigung an, sie werde sich in der Filiale in Londons beliebter Shoppingmeile Oxford Street zwischen die Schaufenster-Puppen stellen.

Die Moss-Artikel kosten zwischen drei und 150 Pfund (4,50 bis 225 Euro). Damit der schnelle Weiterverkauf via Internet eingedämmt wird, hat die Modekette besondere Regeln erlassen: Jeder Kunde darf maximal nur acht Moss-Stücke anprobieren, nur fünf kaufen. Zudem sollten sich Käufer nicht länger als zwanzig Minuten in dem Geschäft aufhalten.

Moss, deren Marktwert seit ihrer Verwicklung in einen Drogen-Skandal sprunghaft anstieg, soll für die Kollektion umgerechnet 4,5 Millionen Euro kassiert haben.

Kritiker bemängeln allerdings, sie habe lediglich Designs anderer Modemacher "nachempfunden".

pad/dpa