Moppel-Ich: Matt Damon sucht Sündenbock - DER SPIEGEL
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Matt Damon: Meistens gut in Form

Foto: STUART RAMSON/ AP

Moppel-Ich Matt Damon sucht Sündenbock

Wer mit George Clooney vor der Kamera steht, muss immer darauf gefasst sein, Opfer seiner fiesen kleinen Streiche zu werden. So auch Matt Damon. Der verdächtigte seinen Kollegen sogar, seine Anzüge geschrumpft zu haben, weil er nicht mehr reinpasste. Doch die Ursache lag anderswo.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

George Clooney

Los Angeles - ist bekannt dafür, dass er Kollegen am Set gern fiese kleine Streiche spielt - so soll er bei Dreharbeiten zu "Emergency Room" einst sämtliche Türklinken mit einer Paste präpariert haben, die Filmcrew beschmierte so mit öligen Fingern nach und nach jede Requisite.

Matt Damon

Kein Wunder also, dass auch seinen Kollegen Clooney - beide standen dreimal gemeinsam für die "Ocean"-Reihe vor der Kamera - in Verdacht hatte, als plötzlich mit seinen Anzügen etwas nicht stimmte. Sie waren zu eng. Viel zu eng.

"Ich habe im ersten Moment tatsächlich gedacht, George Clooney ist hier irgendwie reingekommen und hat jemanden dafür bezahlt, die Anzüge enger zu machen", sagte Damon in einem Interview mit MTV.

Doch zumindest in diesem Fall war Clooney unschuldig. Vielmehr hatte sich Damon kleine Fettpölsterchen angefuttert - und das nicht erst für den neuen Streifen von Steven Soderbergh, "The Informant", für den der Schauspieler ganze 15 Kilo zunehmen musste.

Schon zuvor trat das Problem mit den Anzügen auf. Damon selbst merkte aber nicht, wie kräftig er bereits zugelegt hatte - seine Selbstwahrnehmung hielt mit seinem zunehmend moppeliger werdenden Körper nicht mit. Als seine Frau Luciana Barroso Andeutungen in dieser Richtung machte, wies Damon das nach eigenen Angaben entschieden von sich. "Das ist absurd. Ich sehe großartig aus", habe er geantwortet.

Doch bei genauerem Hinsehen musste der Vater von drei Kindern zugeben: "Natürlich war ich ein Fettarsch geworden." Und nach einigen Trainingseinheiten passten auch die Anzüge wieder.

Für seine anfängliche Ignoranz gegenüber den überzähligen Pfunde hat Damon eine ganz einfache Erklärung: "Ich habe das Gegenteil von Anorexie: Ich sehe in den Spiegel und denke, ich sehe super aus."

siu