Nach schwerem Autounfall: Freeman musste operiert werden - DER SPIEGEL
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Nach schwerem Autounfall Freeman musste operiert werden

Komplizierter Eingriff bei Schauspieler Morgan Freeman: In einer viereinhalbstündigen Operation haben Ärzte die durchtrennten Nervenstränge seines Arms wieder verbunden. Dem Hollywood-Star soll es nun besser gehen.
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Los Angeles - Der Schock saß tief: Nachdem sich Morgan Freeman in seinem Wagen mehrmals überschlagen hatte, wurde der Schauspieler mit schweren Verletzungen in eine Klinik in Memphis gebracht. Er hatte sich einen Arm und einen Ellenbogen gebrochen sowie eine leichtere Schulterverletzung zugezogen, teilte seine Sprecherin Donna Lee mit.

Viereinhalb Stunden dauerte die Operation. Die Ärzte hätten bei dem Eingriff die Nervenstränge am rechten Arm und der rechten Hand wieder verbunden, berichtete die Zeitung "Philadelphia Inquirer" unter Hinweis auf Freemans Sprecherin Lee. Mittlerweile ist der Schauspieler wieder wohlauf.

Er sei "guter Dinge", sagte Lee. Der 71-Jährige sei kurz nach der Operation schon wieder aufgestanden und gelaufen. Seine Familie habe ihn bereits besucht. Der Hollywood-Darsteller hoffe nun, so schnell wie möglich aus der Klinik entlassen zu werden, teilte Lee mit.

Freeman hatte am späten Sonntagabend im US-Bundesstaat Mississippi die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sich mehrfach überschlagen. Zusammen mit einer Beifahrerin musste er mit schwerem Gerät aus dem Auto befreit und per Hubschrauber in ein Unfallkrankenhaus in Memphis (Tennessee) gebracht werden. Sein Zustand wurde zunächst als kritisch, aber nicht lebensbedrohlich beschrieben.

Freeman gilt als einer der profiliertesten Charakterdarsteller Hollywoods. 2004 erhielt er für seine Rolle in Clint Eastwoods Film "Million Dollar Baby" einen Oscar als bester Nebendarsteller. Derzeit ist er in dem neuesten Batman-Film "The Dark Knight" in den Kinos zu sehen.

ayd/AFP/dpa

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