Obama hilft Schwangere, die bei Rede fast ohnmächtig wird - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
SPIEGEL ONLINE

Schwangere bei Obama-Rede Die rettende Hand des Präsidenten

"Obamacare" mal anders: Als der US-Präsident auf einer Pressekonferenz über seine Gesundheitsreform sprach, machte der Kreislauf einer schwangeren Zuhörerin schlapp. Obama zeigte sich aufmerksam.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Es war eigentlich kein angenehmes Thema für den US-Präsidenten: Auf einer Pressekonferenz entschuldigte sich Barack Obama für den schlechten Start der Regierungswebsite zu seiner Gesundheitsreform Obamacare. Während er sprach, bekam er dann tatsächlich die Möglichkeit, sich als treusorgender Präsident zu zeigen.

Eine Schwangere hinter ihm hatte gegen Ende der Rede Mühe, sich auf den Beinen zu halten. Offenbar macht ihr Kreislauf schlapp. Der Präsident bemerkte dies, drehte sich um, stützte die Frau und beruhigte sie. "Das passiert, wenn ich zu lange rede", sagte er wieder nach vorne gewandt.

Obamacare, ganz persönlich. Besser hätte es sich kein PR-Stratege ausdenken können. Prompt wurde in den Kommentarspalten im Internet der Vorwurf laut, der Fall sei inszeniert gewesen (Ein Video sehen sie hier ).

Eine Mitarbeiterin führte die Frau schließlich von der Bühne. Es handelt sich um Karmel Allison, schwanger und Typ-1-Diabetikerin. Via Twitter  bedankte sie sich bei Obama. Es gehe ihr gut, teilte sie mit.

Laut "Telegraph" war auch ihr Mann David Allison im Publikum. "Ich wäre fast auf die Bühne gestürzt, aber ich habe noch gedacht, wie das wohl vom Secret Service aufgefasst werden würde", sagte er. "Ich bin so froh, dass es ihr gut geht."

hut