US-Popsängerin »Als ob man gestalkt wird« – Olivia Rodrigo fehlt Privatsphäre
US-Sängerin Olivia Rodrigo bei der Pariser Fashion Week
Foto: Laurent Hou / Hans Lucas / picture allianceOlivia Rodrigo, 23, hätte eigenen Aussagen zufolge gern mehr Privatsphäre in ihrem Liebesleben. »Da ist diese Last, dass Menschen Fotos von dir machen, dass du dein Leben und wen du datest niemals privat halten kannst«, sagte die US-amerikanische Popsängerin gegenüber »The Hollywood Reporter« .
Es sei hart und traurig, »vor allem, weil Beziehungen eigentlich etwas Privates sein sollten«. Es fühle sich so an, als ob nach jedem ungezwungenen Date mit einem Mann ein Bild davon im Internet lande. »Manchmal gehst du mit einem Typen aus, der nicht dein Freund ist, und plötzlich steht im Internet: ›Sie sind verheiratet, bla, bla, bla.‹«
Wunsch nach einem normalen Leben als 23-Jährige
Das fühle sich aufdringlich an. »Es fühlt sich an, als ob man gestalkt und dann verurteilt wird für diese Bilder.« Sie sei Single und habe keinen Freund. »Wenn dann diese Bilder als Beweis dafür genutzt werden, dass du ein schlechter Mensch bist, dann ist das die verrückteste Sache«, sagte sie. »Aber ich weiß, wer ich bin und was meine Werte sind, und ich versuche, mich daran zu halten.« Gleichzeitig wünsche sie sich, 23 Jahre alt zu sein und das Leben auf normale Art und Weise zu erleben.
Rodrigo wurde durch ihre Rolle in der Disney-Serie »Bizaardvark« bekannt. Ihr Debütalbum »Sour« brachte sie im Jahr 2021 heraus. 2022 gewann sie drei Grammys. Ihr drittes Album »You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love« erschien in diesem Jahr.
Im Sommer hat Rodrigo mit ihrem »Daisy Chain Fields«-Festival 20 Millionen Dollar (17,3 Millionen Euro) gesammelt, um damit Organisationen zu unterstützen, die sich für Frauen und Mädchen engagieren. Generell standen Frauen bei dem Festival in Irvine im US-Bundesstaat Kalifornien im Mittelpunkt. Das Line-up war ganz bewusst rein weiblich ausgewählt.