Opernball-Absage: Lindsay Lohan muss zahlen - DER SPIEGEL
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Opernball-Absage Lindsay Lohan muss zahlen

Einfach nicht kommen, geht nicht. Auch eine Lindsay Lohan muss sich für ihre kurzfristige Opernball-Absage verantworten - und Bauunternehmer Lugner die Gage für ihren Auftritt und Reisekosten zurückzahlen. Einer Strafe entgeht sie aber.
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Lindsay Lohan: Die Sache mit dem Opernball

Foto: Toby Canham/ Getty Images

Wien - Lindsay Lohan hätte am vergangenen Donnerstag den Wiener Opernball als Stargast an Richard Lugners Seite besuchen sollen. Sie erschien jedoch dem Bauunternehmer zufolge erst mit mehr als zwei Stunden Verspätung zum Abflug ihrer Linienmaschine in Los Angeles. Da das Flugzeug gewartet habe, sei eine Standgebühr von 16.000 Euro erhoben worden, die Lohan nicht habe zahlen können. Also musste sie die Maschine verlassen - und den Auftritt beim Ball absagen.

Nun ist klar: Lugner, Spitzname "Mörtel", bekommt sein Geld zurück. "Wir haben eine E-Mail von Lohans Management, dass das Geld bis Freitag rückerstattet wird", sagte der 77-Jährige am Montag. Eine Klage werde daher nicht erwogen, eine Strafe müsse Lohan wegen des Vertragsbruches ebenfalls nicht zahlen, erklärte Lugner. "Wir kriegen alles zurück, und das passt."

Die Höhe der Gage und der Spesen wollte der 77-Jährige nicht kommentieren: "Es geht nicht um 200.000 Euro. Aber über Beträge spreche ich nicht."

Zuvor hatte er aber erklärt, Lohan habe allein 100.000 Euro Reisekostenvorschuss bekommen - für einen Flug im Privatjet. Gebucht habe das Management von Lohan dann allerdings einen Linienflug nach London. Erst in der britischen Hauptstadt wäre die 23-jährige Schauspielerin dann in ein Privatflugzeug nach Wien umgestiegen.

Als Ersatzgast beim Opernball waren Dieter Bohlen und seine Freundin Carina eingesprungen.

siu/apn