Pamela Anderson: Die Blondine als Objekt
Pamela Anderson Die Steuersünderin
Los Angeles - Bislang ist es nur eine Zahl, eine Ziffernfolge in einer Akte, doch wenn sich herausstellen sollte, dass die ehemalige "Baywatch"-Nixe ihre angeblich 493.144 Dollar hohe Steuerschuld auch künftig nicht wird aufbringen können, vermag am Ende die Demontage eines Popidols zu stehen. Bereits vor einigen Monaten hatte ein US-Boulevardblatt geunkt, die 42-Jährige sei pleite.
Wie nun unter anderem laut "Sun" aus einer aktuell veröffentlichten Liste der amerikanischen Finanzbehörden hervorgeht, schuldet die Aktrice dem Fiskus weiterhin die genannte Summe. Bereits vor einem Jahr sei sie zur Begleichung der Außenstände aufgefordert worden, eine Zahlung jedoch unterblieben. US-Berichten zufolge soll Anderson sich mit der Renovierung ihrer Villa in Malibu übernommen haben.
Laut "People"-Magazin haben auch fünf verschiedene Baufirmen Pfandrechte auf Andersons Haus erhoben. Beim größten Betrag geht es um eine unbezahlte Rechnung über 674.043 Dollar für Arbeiten und Baumaterialien.
Ein Anwalt der Schauspielerin verweigerte der "Sun" jeglichen Kommentar zu der Angelegenheit. In Kalifornien werden jährlich die Namen der 250 Steuersünder veröffentlicht, die dem Staat mehr als 100.000 Dollar schulden.
Anderson wurde in den achtziger Jahren durch "Baywatch" berühmt und schmückte ein Dutzend Mal das Cover des amerikanischen "Playboy"-Magazins. Bekannt ist sie für ihren Ausspruch: "Mein Busen hatte eine fabelhafte Karriere. Ich bin einfach immer nur mitgetrottet."