Tödlich verunglückter "Fast & Furious"-Star Vater von Paul Walker verklagt Porsche
Tochter von Paul Walker verklagt Porsche
Foto: REUTERSEs ist am 30. November zwei Jahre her, dass Paul Walker bei einem Autounfall ums Leben kam. Der US-Schauspieler ("Fast & Furious") saß auf dem Beifahrersitz eines Porsche Carrera, als sein Freund Roger Rodas, ein Rennfahrer, am Steuer die Kontrolle verlor. Das Fahrzeug prallte gegen drei Bäume und ging in Flammen auf.
Mehrere Angehörige haben Autobauer Porsche seither verklagt, darunter Walkers 16-jährige Tochter Meadow. Jetzt reichte auch sein Vater Klage wegen "widerrechtlicher Tötung" und Fahrlässigkeit gegen Porsche ein. Demnach behauptet der Vater, sein Sohn könnte noch leben, wenn der Wagen ein besseres Stabilitätskontrollsystem gehabt hätte und etwa die Kraftstoffleitung besser gesichert worden wäre.
Streit über die Geschwindigkeit
Porsche äußerte sich bislang nicht. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen ein Verschulden bestritten. Der Carrera sei umgebaut gewesen und nicht sachgerecht gewartet worden. Das teilten die Porsche-Anwälte Mitte November in einem Schriftsatz mit, als Reaktion auf die Klage von Walkers Tochter.
Die Anwälte der Hinterbliebenen behaupten, der Wagen sei zum Zeitpunkt des Unfalls mit höchstens 114 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen. Eine offizielle Untersuchung der kalifornischen Behörden kam indes zum Ergebnis, die Unfallursache sei eine überhöhte Geschwindkeit von 151 Kilometern pro Stunde gewesen.
Walkers Vater ist der offizielle Nachlassverwalter des Schauspielers.