Prinz William: "Mama ist nur ein leeres Wort" - DER SPIEGEL
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Prinz William "Mama ist nur ein leeres Wort"

Prinz William hat die Schirmherrschaft für eine Organisation übernommen, deren Betreuung er selber gut gebrauchen könnte: Die Child Bereavement Charity kümmert sich um verwaiste Kinder. Der Adelige leidet noch immer unter dem Verlust seiner Mutter - vor allem an einem besonderen Tag im Jahr.
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London - Er war ein Teenager, als er seine Mutter verlor. Ein Dutzend Jahre ist das her, doch er hat bis heute damit zu kämpfen, gestand Prinz William bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in London ein. Besonders am Muttertag fühle er eine innere Leere, bekannte der älteste Sohn von Thronfolger Prinz Charles. Der Verlust eines geliebten Menschen sei eine der schwersten Erfahrungen, die ein Mensch durchmachen könne.

Nie mehr das Wort "Mama" sagen zu können, komme vielen Menschen vielleicht nicht so wichtig vor, sagte der 26-Jährige. Nach dem Tod von Prinzessin Diana sei "Mama" für ihn aber nur noch ein leeres Wort, das lediglich Erinnerungen hervorrufe.

William hatte am Donnerstag die Schirmherrschaft der Organisation The Child Bereavement Charity übernommen, für die sich schon seine Mutter engagiert hatte. Prinzessin Diana war 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben gekommen.

ler/AFP