Psy-Doppelgänger feiert in Cannes - DER SPIEGEL
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Psy-Doppelgänger: Verwirrung in Cannes

Foto: Neilson Barnard/ Getty Images for The Weinstein Company

Falsche Identität Psy-Doppelgänger narrt Cannes

Party, Party, Party: Zwei Tage lang feierte Psy vermeintlich beim Filmfestival in Cannes. Er verbrachte Zeit in angesagten Strandrestaurants und Luxushotels, ließ sich mit anderen Stars und Fans fotografieren. Doch tatsächlich war der südkoreanische Rapper gar nicht vor Ort.
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Cannes - Dunkle Sonnenbrille, auffälliges Jackett - das muss doch Psy sein, oder? Ein Mann, der sich als der südkoreanische Rapper ausgab, hat sich offenbar zwei Tage lang beim Filmfestival im südfranzösischen Cannes amüsiert. "Psy" sei überall in der Stadt zu sehen gewesen, berichtete das Branchenblatt "Hollywood Reporter". Er sei auf Partys und anderen Veranstaltungen gewesen und habe mit Festivalbesuchern und Stars für Fotos posiert. "Aber es hat sich herausgestellt, dass es gar nicht Psy war, sondern ein Betrüger."

Der Doppelgänger war genau so gekleidet wie der Rapper, der mit seinem Hit "Gangnam Style" Furore machte. Das Double verbrachte dem Bericht zufolge einen Tag im angesagten Strandrestaurant Martinez und feierte nachts im Luxushotel Carlton. Offenbar fiel auch die Schauspielerin Naomie Harris auf den Betrüger rein: Sie twitterte ein Foto , auf dem sie während einer Party des Schmuckherstellers Chopard mit dem vermeintlichen Psy posiert.

Laut der Zeitung "La Montagne" aus der Auvergne handelt es sich bei dem Doppelgänger um einen 34-jährigen Mann aus Clermont-Ferrand. Dieser berichtete dem Blatt demnach, wie er während einer Irland-Reise mit seiner Freundin im vergangenen Jahr in einem Nachtclub für Psy gehalten wurde: "Eine Menschentraube bildete sich um mich herum, die Lage geriet völlig außer Kontrolle", sagte er. "Wir konnten nur mit Hilfe von Türstehern rauskommen." Er habe immer wieder solche Situationen erlebt und dadurch sogar private Probleme bekommen.

Die Aktion in Cannes blieb dem echten Psy nicht verborgen. Er reagierte jedoch gelassen und twitterte: "Es scheint so, als gäbe es in Cannes ein anderes ICH - viele Grüße an ihn."

wit/AFP