Rapper Fler: Öfter mal "Blitzkrieg" sagen - DER SPIEGEL
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Rapper Fler Öfter mal "Blitzkrieg" sagen

Er hat es schon wieder getan: Der Berliner Rapper Fler kokettiert auf seinen Alben seit Jahren mit Nazi-Ästhetik. Jetzt fordert er einen entspannteren Umgang mit belastetem Wortschatz. Wie lange lassen ihm seine Fans den Quatsch noch durchgehen?
Fler vor fünf Jahren: "Ab 1. Mai wird zurückgeschossen"
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Foto: dapd
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Berlin - "Ab 1. Mai wird zurückgeschossen": Wenn einer mit diesem Satz für sein Album "Neue deutsche Welle" wirbt, ist dann die Frage erlaubt, ob rechts an ihm noch einer vorbeirappt?

Der Berliner Musiker Fler behauptet nun in einem Interview, sich um die deutsche Sprache verdient gemacht zu haben. "Wir Rapper werden immer als dumme Proleten abgestempelt, das finde ich schade", sagte er dem Magazin "Kulturnews". Die Musiker hätten den Sprachgebrauch erfreulich erweitert.

"Die Leute trauen sich jetzt Wörter wie 'Arschfick' in den Mund zu nehmen", sagte er. Es gebe aber noch Verbesserungsbedarf. "Leider sind die Deutschen immer noch sehr gehemmt. Du kannst nicht einfach Wörter wie 'Blitzkrieg' in den Mund nehmen. Das gibt gleich Ärger, obwohl es ein geiles Wort ist", sagte er.

Fler, der mit bürgerlichem Namen Patrick Losensky heißt, hat kürzlich seine Autobiografie "Im Bus ganz hinten" veröffentlicht. Der 29-Jährige gehörte lange zum HipHop-Label Aggro Berlin.

jbr/dapd

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