Chris Brown: Neuer Ärger mit dem Gesetz
Fahrerflucht-Vorwurf Chris Brown droht Haftstrafe
Los Angeles - Chris Brown könnte wegen eines möglichen Verstoßes gegen seine Bewährungsauflagen ins Gefängnis kommen. Ein Gericht in Los Angeles hat die Bewährung einer früheren Strafe des 24-Jährigen widerrufen. Dem US-Sänger drohen nun bis zu vier Jahre Haft.
Brown hatte 2009 seine damalige Freundin, die Sängerin Rihanna, tätlich angegriffen und war zu einer fünfjährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Grund für die Widerrufung sind nun laut Gericht zwei kleinere Delikte: Die Staatsanwaltschaft wirft dem Rapper vor, Fahrerflucht begangen zu haben und ohne Führerschein unterwegs gewesen zu sein.
Der Sänger soll demnach im Mai den Wagen einer Frau gestreift haben. Er soll sich jedoch geweigert haben, ihr Führerscheindaten und Versicherungsinformationen zu nennen. Als die Frau daraufhin ein Foto von ihm und seiner Begleitung machte, soll Brown schließlich laut Staatsanwaltschaft ausgeflippt sein.
Browns Anwälte beantragten, dass die Vorwürfe gegen den Sänger fallen gelassen werden. "Es gab keine Verletzungen oder Schäden", verteidigte sich Brown zudem auf Twitter. Er habe keine Fahrerflucht begangen und der Fahrerin die korrekten Informationen gegeben.
Mitte August muss der Grammy-Gewinner wieder vor Gericht erscheinen. Bis dahin will das Gericht prüfen, ob Brown gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hat.