Ritterschlag: Sir David und der Aufstand der Elite - DER SPIEGEL
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Ritterschlag Sir David und der Aufstand der Elite

Wie schon die Kicker-Idole Stan Matthews und Bobby Charlton vor ihm soll nun auch Fußball-Profi David Beckham zum Ritter geschlagen werden. Doch im Königreich formiert sich Widerstand gegen die Ehrung des blonden Flankengotts.
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London - Hohe Beamte gönnten dem früheren Kapitän der englischen Nationalmannschaft den Titel "Sir" nicht, meldete die Londoner Zeitung "Evening Standard" heute. Sie stießen sich daran, dass Beckham inzwischen sein Geld als Profispieler in den USA verdiene und in Großbritannien keine Steuern mehr zahle.

Die Kritiker bemängelten ebenfalls, dass Beckham wegen seines künftigen US-Engagement möglicherweise nicht mehr für englische Nationalmannschaft zur Verfügung stehe. Zudem finden sie es den Angaben zufolge unpassend, dass Victoria Beckham, die unter dem Namen "Posh" ("vornehm", "nobel") bei der Mädchenband "Spice Girls" Furore machte, durch den Ritterschlag ihres Mannes den Titel "Lady" bekäme. Ein Regierungssprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Die neue Liste mit Ernennungen zum Ritter wird kurz vor der offiziellen Geburtstagsfeier für Königin Elizabeth II. am 16. Juni veröffentlicht. Beckham wäre nicht der erste Fußballer, der sich Sir nennen darf.

jdl/dpa

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