Roger Moore: Für immer Mister Bond - DER SPIEGEL
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Roger Moore als Bond: ¿Es braucht viel Arbeit, um so auszusehen¿

Foto: ddp images

Roger Moore Für immer Mister Bond

Roger Moore blickt in einem Buch auf seine Rolle als 007 zurück und plaudert über berühmte Kollegen. So erfährt man, was er über Zsa Zsa Gabors Hinterteil dachte - und was er Männern rät, die im Gespräch mit Frauen das letzte Wort haben wollen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

London - Für viele Fans ist Roger Moore immer noch "Mister Bond" - aber das stört den Schauspieler nicht. "Warum sollte es?", fragt der 86-Jährige im Gespräch mit dem britischen "Guardian" . Er habe immer noch manche der Anzüge aus seiner Bond-Zeit im Schrank. Damals sei er so dünn gewesen, dass er quasi verschwunden sei, wenn er sich umgedreht habe. Er sei dankbar, dass er nicht mit dem aktuellen Bond-Darsteller Daniel Craig tauschen müsse - "es braucht viel Arbeit, um so auszusehen".

Vor allem dank seiner Rolle als 007 kann Moore auf eine erfüllte Karriere zurückblicken. Nun hat er ein Buch mit Anekdoten über seine Laufbahn und die Stars, mit denen er arbeitete, geschrieben . Es enthält einige denkwürdige Weisheiten und Erinnerungen. Dem "Guardian" sagte Moore etwa, Streiche solle man am Filmset immer vor laufender Kamera spielen - dann hätten die Opfer keine Chance, sich zu rächen.

Es überrascht nicht, dass Moore auch zum Thema Frauen einiges einfällt. Über Zsa Zsa Gabor etwa schreibt er, ein Filmstudio habe ihn mit ihr einst gemeinsam auf einen PR-Termin geschickt. "Sie war außergewöhnlich schön, vielleicht ein wenig füllig am Hinterteil - so habe ich es wenigstens empfunden". Selbstverständlich habe er dies aber nicht überprüft. Ava Gardner sei für ihre zahlreichen Ehemänner und Liebschaften ebenso bekannt gewesen wie für ihre Filme. Über Grace Kelly weiß Moore nur Positives zu berichten. Sie sei "ein besonderes Geschenk für Monaco gewesen, wenn auch für zu kurze Zeit".

Dem "Guardian" vertraute Moore an, Frauen hätten in seinem Leben eine große Rolle gespielt - vor und hinter der Kamera. Er glaube, er habe Frauen nun endlich verstanden. "Ich stelle sicher, dass ich immer das letzte Wort habe. Dieses Wort lautet 'ja'."

ulz