Scheidungsmodalitäten: Madonna dementiert Einigung - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Scheidungsmodalitäten Madonna dementiert Einigung

Die Trennung steht, die Modalitäten aber noch nicht: Entgegen Angaben britischer Zeitungen haben sich Madonna und ihr Ehemann Guy Ritchie noch nicht über die Konditionen ihrer Scheidung geeinigt. Dies teilte eine Sprecherin des Popstars mit.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Madonna hat Presseberichte zurückgewiesen, sie habe sich mit ihrem Ehemann Guy Ritchie bereits über die Scheidungsmodalitäten geeinigt. Eine Einigung stehe noch aus, teilte ihre Pressesprecherin Liz Rosenberg am Sonntagabend der Nachrichtenagentur AP per E-Mail mit. Die Trennung des Promi-Paares war nach monatelangen Gerüchten am vergangenen Mittwoch offiziell bestätigt worden. Die britischen Zeitungen "Sun" und "Mail on Sunday" hatten berichtet, die beiden hätten sich über die Aufteilung des Vermögens geeinigt. Die "Mail" berichtete außerdem, auch über das Sorgerecht der Kinder sei bereits entschieden. Sie werde zu den verschiedenen Medienberichten über die Scheidung des Paares oder die Scheidungsmodalitäten, die noch nicht geklärt seien, nicht Stellung nehmen, erklärte Madonnas Sprecherin.

Auch ein Sprecher Ritchies lehnte eine Stellungnahme ab. Der 40 Jahre alte Regisseur und die zehn Jahre ältere Sängerin hatten am 22. Dezember 2000 in Schottland geheiratet.

Madonna und Ritchie haben zusammen den acht Jahre alten Sohn Rocco und den kleinen Adoptivsohn David. Die Sängerin brachte aus einer früheren Beziehung mit ihrem Fitnesstrainer Tochter Lourdes mit in die Ehe, die gerade zwölf Jahre alt wurde.

Bei einer Scheidung muss nicht nur über das Sorgerecht für die beiden Kinder, sondern auch über die Aufteilung des Vermögens des Paares entschieden werden, das auf 300 Millionen Pfund (385 Millionen Euro) geschätzt wird. Den größten Teil davon verdiente Madonna mit ihrer Musik. Dem Paar gehören außerdem Immobilien in London, Los Angeles und New York sowie ein Landsitz in England.

fsc/AP