Schönheitswahl Miss "Black and Beautiful"
Los Angeles - Nicht Sängerin Beyoncé, Oscar-Preisträgerin Jennifer Hudson oder First Lady Michelle Obama - letztere war nicht einmal nominiert - wurden vom amerikanischen Fernsehsender TV One zur "Most Beautiful Black Woman" ausgerufen, sondern Halle Berry, 42.
Die Schauspielerin, deren Leistung in dem Film "Monster's Ball" 2002 mit einem Oscar ausgezeichnet worden war, hatte seitdem kaum noch von sich reden gemacht - wenn man davon absieht, dass sie im James-Bond-Streifen "Stirb an einem anderen Tag " in einem Retro-Badanzug den Meereswellen entstieg und 2005 die zweifelhafte Ehre hatte, mit der "Goldenen Himbeere" für ihre laue Vorstellung im Kinodesaster Catwoman abgewatscht zu werden.
In der Schönheitswahl setzte sich Berry, die vor elf Monaten Mutter einer Tochter wurde, gegen Kandidatinnen wie Rihanna, Iman, Alicia Keys oder Jada Pinkett Smith durch.
Für die Karriere-Auszeit nannte Berry kürzlich einen guten Grund: "Ich dachte immer, mein Leben müsse sich um Beruf und Leistung drehen", sagte Berry beim "Black Women"-Diner der Zeitschrift "Essence", bei dem sie für ihre Lebensleistung als Produzentin, Schauspielerin und Philanthropin ausgezeichnet wurde. "Und dann hat man plötzlich ein Baby, und dieser kleine Mensch zeigt einem: Nein, darum geht's gar nicht." Sie habe in ihrem Beruf mehr zu geben, "weil ich jetzt vervollkommnet bin."