Schuldenurteil: Michael Jackson muss blechen - DER SPIEGEL
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Schuldenurteil Michael Jackson muss blechen

Sänger Michael Jackson ist eine saftige Rechnung ins Haus geflattert. Ein Gericht entschied, dass der einstige King of Pop Anwaltskosten und Zinsen von rund einer Viertelmillion Dollar zahlen muss. Wovon er die Summe zahlen soll, ist allerdings ein Rätsel.
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Los Angeles - Zwei Jahre nach Ende des Prozesses wegen Vorwürfen des Kindesmissbrauchs hat ein US-Gericht Popstar Michael Jackson dazu verurteilt, ausstehende Anwaltsrechnungen in Höhe von mehreren zehntausend Dollar zu begleichen.

Jackson muss 216.837 Dollar Gebühren und 39.177 Dollar Zinsen an die Kanzlei Ayscough and Marar überweisen, wie aus einem gestern bekannt gewordenen Urteil des Kammergerichts von Torrance nahe Los Angeles hervorgeht. Die Firma war während des Missbrauchsverfahrens für Jackson tätig geworden.

Der 48-Jährige war im Jahr 2005 nach einem spektakulären Prozess von den Vorwürfen des Kindesmissbrauchs freigesprochen worden. Danach zeigte er sich mehr als ein Jahr lang kaum in der Öffentlichkeit und lebte zurückgezogen, meist in dem Golfstaat Bahrein.

Inzwischen soll der in finanziellen Schwierigkeiten steckende Jackson in Las Vegas an einem neuen Album arbeiten, dem ersten mit neuen Songs seit 2001. Zuletzt war er sogar gezwungen, sein exaltiertes Domizil "Neverland Ranch" zum Verkauf anzubieten.

ffr/AFP

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