Shakira: Verfahren in Barcelona wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung eingestellt - DER SPIEGEL
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Verfahren in Barcelona eingestellt Shakira lässt Steuerbetrugsvorwürfe hinter sich

Ein zweites Verfahren gegen Shakira wurde eingestellt, damit ist sie die Vorwürfe wegen mutmaßlichen Steuerbetrugs los. Sie hingen auch mit ihrem Ex-Partner, Fußballprofi Gerard Piqué, zusammen.
Raus aus der Dunkelheit: Shakira beim diesjährigen Coachella-Festival in der kalifornischen Wüste
Raus aus der Dunkelheit: Shakira beim diesjährigen Coachella-Festival in der kalifornischen Wüste

Raus aus der Dunkelheit: Shakira beim diesjährigen Coachella-Festival in der kalifornischen Wüste

Foto: Valerie Macon / AFP

Ihre »dunkelste Stunde« ist wohl endgültig vorbei: Der Popsängerin Shakira bleibt ein zweiter Strafprozess wegen mutmaßlichen Steuerbetrugs in Spanien erspart. Ein Gericht bei Barcelona bestätigte am Donnerstag die Einstellung des Verfahrens. Demnach gebe es bei Shakiras Steuererklärung für das Jahr 2018 zwar Unregelmäßigkeiten. Doch es sei nicht zu erkennen, dass sie die Behörden betrügen wollte.

Damit endet ein Kapitel, das Shakira in einem Interview mit dem US-amerikanischen Magazin »Elle « im Herbst 2022 als ihre »dunkelste Stunde« bezeichnet hatte. Dabei ging es nicht nur um die Vorwürfe der Steuerhinterziehung, sondern vor allem um ihre Trennung von Fußballprofi Gerard Piqué, mit dem sie zwei Kinder hat. Doch die beiden Probleme hängen enger zusammen, als man auf den ersten Blick annehmen könnte.

Ein »Nomadenleben« oder Wohnsitz in Barcelona?

Bei den schwerwiegendsten Vorwürfen des Steuerbetrugs ging es nämlich vor allem um ihren Wohnsitz in den Jahren zwischen 2012 und 2014 – und damit auch um ihren damaligen Partner Gerard Piqué, der zu dieser Zeit beim FC Barcelona spielte.

In dieser Sache hatte die Kolumbianerin bereits Ende November in einer Vereinbarung vor Gericht einer Geldstrafe in Höhe von 7,3 Millionen Euro zugestimmt. So konnte sie einen langwierigen Prozess in Barcelona verhindern. Sie räumte einen millionenschweren Steuerbetrug gegenüber dem spanischen Fiskus ein. Damit entging sie auch einer drohenden Haftstrafe von acht Jahren und bekam stattdessen nur drei Jahre auf Bewährung, muss also nicht ins Gefängnis.

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Die Sängerin hatte zuvor wiederholt betont, dass sie erst ab 2015 ständig in Barcelona gelebt habe, und Piqué vorher lediglich besucht habe. Ihre Anwälte argumentierten, sie habe bis 2014 ein »Nomadenleben« auf internationalen Tourneen geführt.

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Im April 2023, rund ein Jahr nach der Trennung von Piqué, verkündete Shakira schließlich, Barcelona offiziell zu verlassen und nach Miami zu ziehen. Dazu schrieb sie auf Instagram: »Ich habe mich in Barcelona niedergelassen, um meinen Kindern Stabilität zu geben, dieselbe Stabilität, die wir jetzt in einer anderen Ecke der Welt mit Familie, Freunden und dem Meer suchen.«

Schluss mit Aufopferung

In dem Interview mit »Elle« sagte Shakira außerdem, sie habe sich damals für Piqué geopfert und mit dem Umzug nach Barcelona ihre Karriere hinten angestellt. Es sieht so aus, als seien auch diese Zeiten damit endgültig vorbei. Bei ihrem Überraschungsauftritt auf dem Coachella-Festival  im April verkündete sie, dass sie noch in diesem Jahr auf Welttournee gehen werde.

taf/dpa

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