Sharon Stone spricht über ihren Schlaganfall - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Fotostrecke

Sharon Stone: "Ich habe alles verloren"

Foto: Frazer Harrison/Getty Images

Klatsch und Knatsch Achtung, Ansage!

Klare Worte in den Promimeldungen der Woche: Sharon Stone warnt vor Leichtsinn, Pink greift Kritik vor, Brad Pitt räumt mit Gerüchten auf - nur Leonardo DiCaprio drückt sich vor einer Antwort.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Mahnerin der Woche...

...ist Sharon Stone. Im Gespräch mit "Variety" berichtet die 61-Jährige von den bitteren Erfahrungen nach ihrem Schlaganfall im Jahr 2001 - und warnt davor, Symptome zu ignorieren. "Wenn Sie wirklich schlimme Kopfschmerzen haben, müssen Sie ins Krankenhaus gehen", sagt die Schauspielerin.

Sie selbst sei erst an Tag drei oder vier nach ihrem Schlaganfall behandelt worden. Und hätte fast nicht überlebt. "Ich habe alles verloren, was ich hatte", sagt die Schauspielerin. Ihre Genesung habe ungefähr sieben Jahre gedauert und ihr Comeback sei alles andere als einfach gewesen.

Fotostrecke

Sharon Stone: "Ich habe alles verloren"

Foto: Frazer Harrison/Getty Images

Die Frage der Woche...

...gibt es schon seit 1997 als "Titanic" in die Kinos kam. Und noch heute treibt sie manche Fans um: "Wäre für Jack nicht auch noch Platz auf der Tür gewesen?" Hätte er also gar nicht ertrinken müssen, sondern gemeinsam mit seiner Geliebten Rose gerettet werden können?

Erneute Aufmerksamkeit bekam die sogenannte Tür-Kontroverse nun, als ein Journalist sie in einem Interview mit Leonardo DiCaprio, der den Jack spielte, ansprach. Während der 44-Jährige gleich abwehrte, sprangen seine Schauspielkollegen Brad Pitt und Margot Robbie auf das Thema an.

Fotostrecke

Leonardo DiCaprio: Ein anderes Ende für "Titanic"?

Foto: LMK Media/ interTOPICS/ ddp

"Ich erinnere mich, dass ich mir als kleines Mädchen die Augen ausgeheult habe", erinnert Robbie sich an die Szene. "Hättest du dich nicht noch da draufquetschen können? Das hättest du tun können, nicht wahr?", fragt Pitt. DiCaprio entgegnet jedoch lediglich: "Kein Kommentar."

Der Wiederholungstäter der Woche...

…...heißt Robbie Williams. Der Sänger und seine Frau Ayda Field wollen sich noch mal das Jawort geben. Er habe ihr den Antrag an ihrem 40. Geburtstag gemacht, sagte Field in der britischen Talkshow "Loose Women". Am 7. August feiern die beiden ihren neunten Hochzeitstag.

Fotostrecke

Robbie Williams und Ayda Field: Bald zweifach verheiratet

Foto: ADRIAN DENNIS/ AFP

Sie sei überwältigt gewesen, sagte Field. Und kündigte direkt an, dass sie sich beim zweiten Mal durchaus eine größere Feier vorstellen könne. "Unsere erste Hochzeit war klein - jetzt brauchen wir eine größere", sagte Field. "Ich freue mich. Aber ich denke, ich werde alles planen, daher liegt es an mir, zu entscheiden, wie groß es wird."

Die Klarstellung der Woche...

...kam von Brad Pitt. Er machte deutlich, dass er nicht aufhören will, Filmrollen zu übernehmen. "Ich werde so lange weitermachen, bis man mich nicht mehr will", sagte er. Die Spekulationen über ein mögliches Ende seiner Karriere waren aufgekommen, nachdem der 55-Jährige die Schauspielerei in einem Interview als "ein Spiel für jüngere Männer" bezeichnet hatte.

Er genieße seine Arbeit aber immer noch sehr, sagte Pitt - allerdings ist er bei der Auswahl seiner Projekte offenbar kritischer als früher: "Wenn man älter wird, so wie ich, dann sucht man sich Rollen sorgfältiger aus."

Fotostrecke

Brad Pitt: Rente noch nicht in Sicht

Foto: Gareth Cattermole/ Getty Images

Die Ahnenforschung der Woche...

…...betrieb Kate Winslet. In einer Sendung der BBC ließ sich die Schauspielerin berichten, welche bemerkenswerte Aspekte es in ihrer Familiengeschichte gibt.

Sie erfuhr, dass ihr Ururgroßvater 1884 von Schweden nach Großbritannien eingewandert sei, berichten mehrere britische Medien. Dort habe er als Schneider gearbeitet. "Das bedeutet, ich bin im Grunde eine Einwanderin", sagte Winslet.

Fotostrecke

Kate Winslet: Verarmte Ahnen

Foto: Rich Fury/ Getty Images

Ihre Wurzeln liegen in der Arbeiterklasse, sagte die Schauspielerin. Die Auswertung der Ahnenforscher habe für sie Sinn ergeben, sagte Winslet der "Radio Times". Beide Seiten ihrer Familie seien verarmt gewesen. Das erkläre womöglich, warum sie ihren Kindern die Werte ihrer Eltern vermitteln wolle.

Das Gespräch der Woche...

...nahmen Beyoncé und Jay-Z sowie Prinz Harry und Herzogin Meghan teil. Sie trafen sich bei der Premiere des Films "Der König der Löwen" in London.

Eine Reporterin des "Daily Mail" war nah dran an den Protagonisten. Folgenden Wortwechsel brachte sie mit:

Beyoncé: "Das Baby, so wunderschön. Wir haben euch lieb, Leute."

Harry: "Und wie geht's euren Zwillingen?"

Beyoncé: "Sie sind nicht hier. Sie kommen nicht bei jeder Reise mit. Wir haben sie zu Hause gelassen. Sie hätten es geliebt, hier zu sein."

Jay-Z: "Den Tipp, den ich euch geben kann: Findet immer Zeit für euch selbst!"

Fotostrecke

Herzogin Meghan und Beyoncé: "Wir haben euch lieb, Leute"

Foto: Henry Nicholls/REUTERS

Die Ansage der Woche...

...kam von Pink. Deren Deutschlandtour führte sie vor einigen Tagen nach Berlin. Von dort postete die Sängerin Fotos ihrer Kinder, die durch die Stelen des Berliner Holocaust-Mahnmals laufen - und verteidigte das Bild schon vorab vor Kritikern.

Fotostrecke

Pink und das Holocaust-Mahnmal: Debatte über ein sensibles Thema

Foto: FELIPE TRUEBA/EPA-EFE/REX

"Die Person, die dies erschaffen hat, glaubte daran, dass Kinder Kinder sein können. Für mich hat es die Bedeutung, das Leben nach dem Tod zu feiern", schrieb sie auf Instagram. Außerdem sei ihre eigene Familie mütterlicherseits jüdisch: "Behaltet euren Hass und eure Verurteilungen für euch."

bbr/jpz/one/sen/wit