Berliner Rapper: Strafbefehl gegen Sido
Strafbefehl nach Disco-Prügelei Neun Monate Bewährung für Sido
Berlin - Das Amtsgericht Berlin hat einen Strafbefehl gegen den Rapper Sido erlassen, weil er nach Ansicht des Gerichts vor zweieinhalb Jahren einen Mann mit einer Flasche verletzt hatte. Die Richterin verhängte wegen gefährlicher Körperverletzung neun Monate Gefängnis auf Bewährung. Sido muss zudem 15.000 Euro an die Justizkasse zahlen.
Bei einem Streit in einem Berliner Klub soll er einem anderen Gast eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen haben. Der Mann erlitt eine Platzwunde und eine Schädelprellung. Weder Sido noch sein Verteidiger erschienen vor Gericht.
Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Sido bekommt den Strafbefehl nun zugestellt, er hat dann zwei Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen, wie Gerichtssprecher Tobias Kaehne erläutert. In diesem Fall müsste das Gericht eine neue Verhandlung ansetzen.