Supermodel: Naomi Campbell preist Putzstrafe - DER SPIEGEL
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Supermodel Naomi Campbell preist Putzstrafe

Sie hatte eine Angestellte angegriffen und musste deshalb eine Woche Putzdienst ableisten: Topmodel Naomi Campbell trug es - ausnahmsweise - mit Fassung. Vielleicht ahnte sie, dass die Schichten am Scheuerlappen ihre Karriere aufpolieren würden, wie sie nun behauptet.
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New York - Zufrieden gibt sich Campbell, 37, mit den Nachwirkungen ihres fünftägigen Strafeinsatzes bei der New Yorker Stadtreinigung im März. Die damit verbunden Schlagzeilen hätten ihre Karriere gepusht, sagte sie, wie der Branchendienst "FemaleFirst.co.uk" unter Berufung auf die "New York Daily News" berichtete. Campbell glaube, dass allein ihr schlechtes Verhalten sie auf das Titelblatt eines großen Magazins gebracht habe. "Alles, was ich dafür tun musste, war ein paar Flure schrubben und mein Dienstmädchen schlagen", sagte sie.

In einem Tagebuch hatte Campbell seinerzeit ihre Impressionen notiert: "Ich hab' hier keinerlei Verantwortung", schrieb sie. "Kein Telefon. Ich hab' Zeit zum Nachdenken. Ich hab' einfach meine Ruhe." Ihre Bekenntnisse verkaufte sie laut Medienberichten an ein US-Hochglanzmagazin, das ihr auch die Designer-Kleidung finanzierte, die sie auf dem Weg zur Arbeit trug. Pro Tag soll Campbell so rund 45.000 Euro verdient haben.

Ein Manko hatte ihr Ausflug in die New Yorker Putzkolonne dennoch: Er habe ihrer Schönheit wegen der ungewohnten Anstrengung doch ein wenig geschadet, befand das Mannequin. Campbell war im Januar zu einem Arbeitseinsatz verurteilt worden, nachdem sie im März vergangenen Jahres bei einem ihrer gefürchteten Wutausbrüche ihr Handy auf ihr Dienstmädchen geworfen hatte.

jdl/ddp

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