Thomas Gottschalk verlässt das Samstagabendprogramm - DER SPIEGEL
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Zum 75. Geburtstag Thomas Gottschalk verlässt das Samstagabendprogramm

Mehr als 30 Jahre lang stand er zu dieser Zeit vor der Kamera, jetzt ist Schluss: Den Samstagabend überlässt Thomas Gottschalk künftig anderen. Das verkündete er, wie es sich für einen Showmaster gehört: im Live-TV.
Entertainer Gottschalk
Entertainer Gottschalk

Entertainer Gottschalk

Foto: Dirk Bruniecki / DER SPIEGEL

Thomas Gottschalk hat das Ende seiner TV-Karriere in der Samstagabendunterhaltung bekannt gegeben. »Ich werde am nächsten Sonntag (18. Mai, Anm. d. Red.) 75, und das ist für einen Moderator der Punkt, wo man sagen sollte, man nimmt sich selber raus«, sagt er in der RTL-Show »Denn sie wissen nicht, was passiert«. Zuvor hatte »Bild« berichtet , dass Gottschalk den Schritt live im Fernsehen verkünden würde.

»Ich habe 35 Jahre lang den Samstagabend betreut und im Griff gehabt«, sagte der Entertainer, gefolgt vom Applaus des Studio-Publikums. Er habe aber auch immer betont: Wenn der Tag kommt, an dem er älter ist als der Papst, müsse Schluss sein. Der neue Pontifex, Leo XIV., ist 69 Jahre alt. Anfang Dezember will Gottschalk noch ein letztes Mal in einer Abschiedssendung auftreten.

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Gottschalk ist einer der erfolgreichsten Showmaster im deutschen Fernsehen. Jahrelang moderierte er den ZDF-Klassiker »Wetten, dass..?«. Zuletzt war er unter anderem regelmäßig mit Günther Jauch und Barbara Schöneberger am Samstagabend bei RTL zu sehen.

Im Gespräch mit dem SPIEGEL sprach Gottschalk im vergangenen Jahr ausführlich über das Altern und seinen Rückzug aus dem Showgeschäft. »Keiner wird gern ersetzt. Ein Arzt, der merkt, dass ihm die Hände zittern, sagt zwar: Dann soll der junge Assistenzarzt operieren. Aber niemand ist glücklich darüber, wenn er spürt, dass ihm die Dinge entgleiten«, sagte Gottschalk damals. Hier lesen Sie das ganze Interview .

esw/dpa