Tierfilmer: Heinz Sielmann ist tot - DER SPIEGEL
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Tierfilmer Heinz Sielmann ist tot

Heinz Sielmann ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Tierfilmer erreichte mit seinen Fernsehsendungen über Jahrzehnte hinweg ein Millionenpublikum. Seine Reihe "Expeditionen ins Tierreich" zählt zu den größten Erfolgen der deutschen TV-Geschichte.
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Berlin/München - Die Nachricht vom Tod gaben der Stiftungsrat und der Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung heute in Berlin bekannt. Sielmann starb am vergangenen Freitag im Alter von 89 Jahren in München. "Er entschlief ruhig und in Würde im Kreise seiner Familie und Freunde", hieß es in der Mitteilung. Sielmanns Arbeit als Tierfilmer, Filmproduzent und Publizist wurde vielfach ausgezeichnet.

Mit Sielmann verliere der Naturschutz eine prägende und einzigartige Persönlichkeit. Er habe den Menschen in Deutschland eindrucksvoll die überwältigende Schönheit der Natur und die Schutzwürdigkeit ihrer Artenvielfalt auf allen Kontinenten näher gebracht, sagte ein Stiftungssprecher. Von seiner TV-Reihe "Expeditionen ins Tierreich" wurden bis heute mehr als 250 Folgen ausgestrahlt.

Der 1917 in Rheydt im Rheinland geborene Verhaltensforscher und Biologe drehte zudem mehrere Kinofilme wie "Lied der Wildbahn", "Herrscher des Urwalds" oder "Galapagos - Landung in Eden". 1994 gründete er zusammen mit seiner Frau Ingrid die Heinz Sielmann Stiftung, die sich "Naturschutz als positive Lebensphilosophie" zum Ziel gesetzt hat.

ler/dpa/ddp