Tobey Maguire: "Spiderman" hat ausgepokert - DER SPIEGEL
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Tobey Maguire: Viel Geld, viel Ärger

Foto: Charles Sykes/ AP

Tobey Maguire "Spiderman" hat ausgepokert

Mehr als 300.000 Dollar soll Tobey Maguire beim Pokern gewonnen haben. Dumm nur: Das Geld kam von einem verurteilten Finanzbetrüger. Um einen Rechtsstreit mit den Gläubigern beizulegen, zahlt der "Spiderman"-Darsteller nun einen Teil des Gewinns zurück.
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Los Angeles - Tobey Maguire legt die Karten auf den Tisch: Um einen Rechtsstreit beizulegen, will der "Spiderman"-Darsteller Gewinne aus mutmaßlich illegalen Pokerspielen zurückzahlen. Wie unter anderem der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtet, zahlt der Schauspieler 80.000 Dollar (etwa 60.000 Euro) an die Kläger.

Außer Maguire waren mindestens zehn weitere Spieler verklagt worden, die an exklusiven Pokerrunden teilgenommen hatten. Damals hieß es, auch andere Hollywood-Stars wie Ben Affleck und Leonardo DiCaprio hätten mitgespielt. Gegen sie wurde aber keine Anklage erhoben.

Maguire hatte das Pech, den inzwischen inhaftierten Hedgefonds-Manager Bradley Ruderman ausgestochen zu haben. Der frühere Geschäftsführer von Ruderman Capital Partners beglich seine Pokerverluste aus der Kasse seiner Kunden. Er wurde unter anderem wegen Betrugs mit einem sogenannten Schneeballsystem zu einer Gefängnisstrafe von zehn Jahren verurteilt.

Rudermans Treuhänder verklagte Maguire und andere Spieler zur Rückzahlung ihrer Gewinne, um damit die Betrugsopfer zu entschädigen. Laut der Klage gegen Maguire hatte der Schauspieler mehr als 300.000 Dollar von Ruderman gewonnen.

Der Deal beinhaltet laut "People"-Magazin, dass Maguire nichts von der Herkunft des Geldes gewusst und auch kein Gesetz gebrochen habe. CNN zufolge wird ein Richter am 21. Dezember entscheiden, ob er der Einigung zwischen Maguire und den Gläubigern zustimmt.

hut/dpa