Tom Selleck: Teure Einigung mit Wasser-Versorger
Klage von Wasser-Versorger "Magnum" sitzt wieder auf dem Trockenen
Für seine Avocado-Farm in Kalifornien brauchte Tom Selleck mehr Wasser, als zur Verfügung stand. In dem US-Bundesstaat herrscht seit vier Jahren Dürre. Um das 24-Hektar-Gelände nicht zur Wüste werden zu lassen, wurde Tankwagen-weise Wasser von einem Hydranten abgezapft - das war illegal.
Nun hat der Wasser-Versorger Calleguas Municipal Water District ein Angebot des Schauspielers angenommen. Selleck zahlt demnach exakt 21.685,55 Dollar, um den Rechtsstreit mit der Behörde beizulegen. Die hatte den "Magnum"-Star und dessen Frau verklagt, nachdem ein Privatdetektiv aufgedeckt hatte, dass sich Selleck für seine Farm regelmäßig an dem Hydranten Wasser hatte abzapfen lassen, das ihm nicht zustand.
Ein Sprecher des Versorgers sagte, es sei gesetzlich verboten, Wasser zu konsumieren, wenn man nicht im entsprechenden Gebiet wohne. Diese Gesetze zu achten, sei ein Gebot der Fairness. Wer für den Bau, Erhalt und Betrieb des Wassernetzes zahle, solle auch davon profitieren - "und nicht Grundbesitzer außerhalb von Calleguas' Grenzen". Sellecks Farm in Westlake Village liegt außerhalb des Wasserbezirks.
Der Tanklaster war innerhalb von zwei Jahren mehr als ein Dutzend Mal an dem Hydranten erwischt worden. Als ein Warnbrief ignoriert wurde, reichte der Versorger Klage ein. Angeblich soll Selleck das Wasser bezahlt haben. Das spiele aber keine Rolle, hieß es von den Behörden. Das Abzapfen außerhalb des eigenen Bezirks bleibe illegal - ob man das Wasser bezahle oder nicht.
Selleck ließ die Angelegenheit unkommentiert. Westlake Village, wo seine Farm ist, wurde wie vielen anderen kalifornischen Gemeinden auferlegt, Wasser einzusparen. In dem Ort soll der Verbrauch um 36 Prozent sinken.
Dafür gibt es auf Sellecks Anwesen durchaus Potenzial: Laut "Daily Beast" umfasst die Farm einen Swimmingpool, einen Golfplatz und die Avocado-Plantage. Der Schauspieler mag die Früchte eigenen Angaben zufolge übrigens nicht. "Ich esse sie nicht", sagte er 2012 der Zeitschrift "People" . "Ehrlich, ich muss dabei würgen."