Topmodel mit Umbauplänen: Moss das sein? - DER SPIEGEL
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Alles neu bei Kate Moss: Die Bauherrin

Foto: Chris Hyde/ Getty Images

Topmodel mit Umbauplänen Moss das sein?

Sie hat einen Mann, eine Villa und einiges auf der hohen Kante. Fehlt noch? Eine Satellitenschüssel auf dem Dach, ein paar Kameras ums Haus herum, eine Muckibude im Keller. Das Problem: Die Villa von Kate Moss ist fast 300 Jahre alt und jede Veränderung unerwünscht - vor allem von den Nachbarn.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

London - Im Juli hat sie geheiratet, jetzt baut sie ihr Nest aus: Kate Moss will ihre historische Villa im Norden Londons auf Vordermann bringen. Das berichtet der britische "Daily Mirror". Das Model habe bereits Anträge beim zuständigen Amt eingereicht.

Bislang galt Moss als Sport-Verächterin. Doch jetzt will die 37-Jährige offenbar ein Fitness-Studio in den Keller ihres Hauses einbauen, ein Dampfbad und viel technischen Schnickschnack. Die Rundumsanierung soll um die 2,5 Millionen Pfund verschlingen und würde eigentlich niemanden stören - wären da nicht die kleinen Wohnideen, die Moss auch außen an der denkmalgeschützten Villa aus dem 19. Jahrhundert umsetzen möchte.

Geht es nach Moss, halten bald acht Überwachungskameras die nähere Umgebung im Auge und könnten anschleichende Ex-Lover wie Pete Doherty frühzeitig identifizieren. Und eine riesige Satellitenanlage auf dem Dach soll es auch noch sein. Wofür? Unklar. Aber Moss hat ja auch schon Werbung fürs chinesische Fernsehen gemacht.

Die Nachbarn von Moss kommentieren die Umbaupläne wenig euphorisch. "Sie plant eine riesige Satellitenanlage, die hässlich aussehen wird auf dem Dach eines so alten Hauses, ebenso wie diese neumodischen Überwachungskameras", soll einer von ihnen dem "Daily Mirror" gesagt haben. "Das ist ein Affront gegen den Denkmalschutz." Und eine andere Nachbarin denkt schon etwas weiter: "Ich will mir gar nicht vorstellen, welche Gerüche da aus dem Keller bald aufsteigen werden."

In Moss´ Haus sollen bereits die Schriftsteller Samuel Taylor Coleridge und J. B. Priestley gelebt haben. Nun muss der Stadtrat von Camden im Norden Londons über ihre Baupläne entscheiden. Die Nachbarn können nur noch wenige Tage lang ihren Widerspruch einlegen.

jbr

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