Mode: Die Mutter aller Schulterpolster
Trend Breit ist beautiful
New York - "Tragen Sie die nicht zum Anzug. Versuchen Sie nicht, wie Joan Collins auszusehen. Tragen Sie sie nur zu zarten Farbtönen, nicht zu knalligen wie Kobalt oder Himbeer. Schwarz, Grau und Schiefer dagegen, das sieht modern aus."
Die Schulterpolster sind als modisches Accessoire zurück, doch wer sie tragen will, muss offenbar etliche Moderatschläge befolgen, sonst geht es schief.
Wie die "New York Post" berichtet, entdecken die Designer der Millionenmetropole, wo zurzeit die Fashion-Week-Schauen laufen, das Markenzeichen der Garderobe der achtziger Jahre neu. Nur eben anders, wie der Stylist Robert Vendi dem Blatt sagte.
"Die neuen Schulterpolster unterscheiden sich definitiv von den früheren. Die Silhouette des Kleidungsstücks ist heutzutage viel schmaler, runder. Der alte Stil ließ die Frauen breit und stämmig wirken - das ist vorbei."
Stil-Vorbilder wie Kate Moss, Ashley Olsen oder Rihanna gelten als Vorreiterinnen der Polster 09 - also sehr fragile Frauen. Kelly Osbourne hingegen, nicht ganz so zerbrechlich von Statur, wagte sich unlängst gepolstert in die Öffentlichkeit und erntete Spott und Häme - sie sehe aus wie eine schlechte Lady-Gaga-Kopie, hieß es.
Die "Post" wollte auch von normalsterblichen New Yorkerinnen wissen, was sie vom neuen Trend halten. "Ich weiß nicht", sagte Passantin Tania, 27, aus der Bronx: "Meine Schwiegermutter trägt Schulterpolster - das ist doch was für alte Frauen."