Oprah Winfrey: Comeback der Quoten-Königin
TV-Comeback Oprah kann's nicht lassen
New York - Es dürfte eine frohe Nachricht für einen Großteil der US-Fernsehzuschauer sein: Oprah Winfrey ist zurück. Und das, nachdem sie erst vor einem knappen halben Jahr ihren Abschied von der nach ihr benannten Talkshow zelebriert hatte - das Land stand damals unter Schock.
25 Jahre lang hat Winfrey in der Sendung die Arme ihrer Gäste getätschelt, den Promis Intimes entlockt und fleißig an ihrem Image als Amerikas Beichtmutter gebastelt - erfolgreich. Mittlerweile halten manche die Selfmade-Milliardärin für die einflussreichste Kulturpersönlichkeit der Welt - "mehr als jeder Universitätspräsident, Politiker oder Religionsführer", schreibt "Vanity Fair". Mitte November wurde ihr gar ein Ehren-Oscar überreicht. Die Jury würdigte damit das Engagement Winfreys für Bildung, Frauen und Kinder.
Nach dem großen Abschieds-Brimborium im Mai, bei dem unter anderem Tom Cruise, Tom Hanks, Will Smith und Beyoncé zu Gast waren, kehrt Winfrey nun auf die TV-Bildschirme zurück: Wie "The Hollywood Reporter" online berichtet, wird ihre neue Sendung "Oprah's Next Chapter" am 1. Januar auf ihrem eigenen Sender "OWN" Premiere feiern.
"Ich habe ein neues Kapitel begonnen"
Für die zweistündige Sendung soll Winfrey Aerosmith-Sänger Steven Tyler zu Hause besuchen und mit ihm über Persönliches wie Drogenprobleme und Beziehungen sprechen. In den darauf folgenden Episoden der wöchentlichen Sendung soll die Moderatorin unter anderem Sean Penn in Haiti treffen, mit George Lucas über die Skywalker Ranch touren und mit Paula Deen eine Pyjama-Party veranstalten.
In feinster PR-Sprache liest sich dies wie folgt: "Nach 25 Jahren habe ich den Studio-Sessel verlassen. Ich habe ein neues Kapitel begonnen und mehr Spaß als jemals zuvor", heißt es in einer Mitteilung Winfreys. Nun könne sie um die Welt reisen und mit Leuten sprechen, die sie schon immer kennenlernen wollte.