"Twilight"-Hype: Strippen verboten - DER SPIEGEL
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"Twilight"-Hype Strippen verboten

Ist der Erfolg des Vampir-Kinohits "Twilight" steigerungsfähig? Sicher - die Darsteller brauchten nur die Hüllen fallen zu lassen. Gerüchte, es werde in der Fortsetzung des Blutsauger-Melodrams Nacktszenen geben, wucherten so wild, dass sich der Regisseur nun zu einem Dementi gezwungen sah.
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Los Angeles - Ironie versteht nicht jeder. So erkannten viele "Mtv.com"-Leser wohl nicht, dass Schauspieler Jamie Campbell Bower nur einen Scherz machte, als er behauptete, in der Fortsetzung des Teenie-Kinoerfolgs "Twilight" werde es Nacktszenen geben: "In einer Szene sitzen wir also da, total nackt", wird Campbell Bower in einem Interview zitiert.

Nun mag es für Fans des Blutsauger-Melodrams eine lustfördernde Vorstellung sein, dessen jugendliche Helden unverhüllt bewundern zu können. Für die Produzenten dagegen ist das kaum erstrebenswert, im Gegenteil: Sie sind auf Heerscharen minderjähriger Zuschauer angewiesen. Erhielte der Film jedoch eine strengere Altersbeschränkung als bisher (in den USA war der Film ab 13 Jahren freigegeben), könnte das an der Kinokasse schmerzhafte Folgen haben.

Deshalb sah sich Chris Weitz, Regisseur der Fortsetzung "New Moon", nun zu einer Richtigstellung gezwungen. Die Schauspieler blieben auch im zweiten Teil der Vampir-Saga "vollständig bekleidet", sagte Weitz dem Blogger Perez Hilton.

"Ich würde gern die Menschen beruhigen und ihnen mitteilen, dass die Schauspieler sich in 'New Moon' nicht nackt zeigen werden", so Weitz. Bezugnehmend auf die Äußerungen Campbell Bowers fügte der Filmemacher hinzu. "Jamie hat einen trockenen Humor und hätte selbst mich fast überzeugt. Deshalb ist er ja ein so guter Schauspieler."

pad

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