Udo Lindenberg: "Ich habe viel Trallafitti gemacht"
Udo Lindenberg Der Gin des Lebens
Hamburg - schaffte nach acht Jahren künstlerischer Pause ein sensationelles Comeback - und mit ihm kam der Lebenswandel. Früher habe er viel "Trallafitti" gemacht, erzählte der 64-Jährige am Sonntag in der Radiosendung "HR1-Talk". Dazu gehörten auch Alkoholexzesse mit 4,7 Promille. Noch vor rund zehn Jahren habe er sich "jeden Tag zwei Flaschen Whisky" gegönnt, nach einem Herzinfarkt wäre er beinahe "abgekratzt". "Es gibt ja auch noch anderes Zeug, das gut knallt. Das kriegt man nicht in der Kneipe", so Lindenberg, der den Ausdruck "Gin des Lebens" prägte.
Heute geht Lindenberg regelmäßig schwimmen und joggen. Mit Bodyguards renne er um die Hamburger Außenalster und fühle sich oft fitter als mit Mitte 40, so Lindenberg im HR1-Interview , bei dem er Tee trank, Kekse futterte und genussvoll eine Zigarre rauchte.
Sein Tag beginne um "High Noon, manchmal aber auch um ein Uhr mittags". "Ich mag es, länger in der Poofe zu liegen", sagt Lindenberg. Er brauche die Stille nachts oder eben Action auf der Reeperbahn.
Eine seiner großen Lieben sei noch immer das Meer: Lindenberg gibt Konzerte auf Kreuzfahrtschiffen. Aber: "Ich ziehe kein Dinnerjackett an", betont der Rocksänger. Dafür aber ein Baströckchen. Damit mogle er sich ab und an beim Landgang durch die Menge, sagte Lindenberg, oder er verkleide sich sonst irgendwie.