US-Rapper Ja Rule: Erst Kino, dann Knast - DER SPIEGEL
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US-Rapper: Ja Rule geht in den Knast

Foto: Koshelev Rostislav/ dpa

US-Rapper Ja Rule Erst Kino, dann Knast

Er ist sauer auf sich selbst: US-Rapper Ja Rule hat eine zweijährige Gefängnisstrafe angetreten. Den letzten Tag in Freiheit verbrachte er mit seiner Familie - aber auch die Zeit hinter Gittern will der 35-Jährige sinnvoll nutzen.
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New York - Der New Yorker Rapper Ja Rule muss wegen unerlaubten Waffenbesitzes eine Haftstrafe von zwei Jahren absitzen. "Mein letzter Tag draußen", twitterte der 35-Jährige am Mittwoch und fügte hinzu, er wolle mit seiner Familie ins Kino gehen. "Das Gesetz ist das Gesetz", hatte Ja Rule am Montag in der TV-Sendung "Good Day New York" gesagt. "Ich kann nichts tun, außer mich der Situation zu stellen."

Ja Rule, mit bürgerlichem Namen Jeffrey Atkins, wurde nach einem Konzert in Manhattan im Juli 2007 von der Polizei wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten. Die Beamten fanden in seinem Maybach eine halbautomatische Waffe. Sein Rap-Kollege Lil Wayne wurde nach demselben Konzert ebenfalls festgenommen, bekannte sich später des unerlaubten Waffenbesitzes schuldig und verbrachte acht Monate im Gefängnis.

Bereits im Dezember hatte sich Ja Rule schuldig bekannt. "Ich bin enttäuscht", sagte er dem Musiksender MTV im vergangenen Monat. "Ich bin sauer auf mich selbst." Er beendete erst kürzlich die Arbeit an seinem Album "Pain Is Love 2" und will auch die Zeit im Gefängnis sinnvoll nutzen: Er will ein Buch schreiben und seinen Schulabschluss nachholen.

Ja Rule feierte zu Beginn des Jahrtausends seine größten Erfolge. Er sang Duette unter anderen mit Jennifer Lopez und Ashanti. Für sein Album "Pain Is Love" erhielt er 2002 eine Grammy-Nominierung. Er trat auch in Filmen wie "The Fast and Furious" von 2001 und "Scary Movie 3" von 2003 auf.

wit/dapd

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