Vertragsbruch Michael Jackson einigt sich mit Scheich
London - Michael Jackson muss nun doch nicht vor einem Gericht in London aussagen: Der US-Popstar kam in letzter Minute gütlich mit einem Scheich aus Bahrain in einem seit Monaten andauernden Millionenstreit überein. Dies teilte seine Sprecherin Celina Aponte am Sonntagabend in London mit.
"Gerade, als Herr Jackson sein Flugzeug nach London besteigen wollte, teilte ihm sein Anwaltteam mit, dass eine Grundsatzeinigung erzielt wurde." Deshalb werde Jackson auch nicht wie geplant am Montag vor Gericht erscheinen, verkündete Aponte.
Der bahrainische Prinz Scheich Abdulla bin Hamad al-Chalifa hatte Jackson vor dem Londoner High Court wegen Vertragsbruchs auf sieben Millionen Dollar (5,6 Millionen Euro) verklagt.
Laut al-Chalifa handelte es sich bei dem Geld um Vorauszahlungen für die Aufnahme einer CD und für eine Autobiografie. Zudem habe sich Jackson bereit erklärt, eine Musical-Rolle zu übernehmen.
Jackson wies die Vorwürfe stets zurück. Nach seiner Darstellung handelte es sich bei den Zahlungen um Geschenke. Wie die außergerichtliche Einigung nun aussieht, wurde zunächst nicht bekannt.
Der Musiker steckt bereits seit Jahren in finanziellen Schwierigkeiten. In der vergangenen Woche gab er das Verfügungsrecht über sein seit langem leerstehendes Anwesen Neverland in Kalifornien auf.
bog/dpa/AFP