Verwandelte Susan Boyle Echt ist egal
London - Im lila Designerkleid und schwarzen Lackpumps steht Susan Boyle lässig an einer mit Holz vertäfelten Wand gelehnt. Ein verschmitztes Lächeln im Gesicht und sichtlich stolz. Wie ein Filmstar habe sie sich gefühlt, schwärmte die 48-Jährige nach dem Fotoshooting für die September-Ausgabe des britischen Modemagazins "Harper's Bazaar".
Die grauen Haare sind nun rötlich-braun und in Form geschnitten, die Augenbrauen gezupft, die Lippen zartrosa bis rot geschminkt. Aus den hautfarbenen Klamotten wurden edle und farbige Kleider namhafter Modeschöpfer wie etwa Donna Karan. Noch ein bisschen schüchtern aber sichtlich zufrieden strahlt Susan Boyle aus der Kulisse eines luxuriösen Hotels außerhalb Londons, in dem einst der amerikanisch-britische Finanzier und Politiker Waldorf Astor mit seiner Ehefrau Nancy Langhorne lebte.
Dabei hatte Boyle immer wieder betont, dass sie sich durch den Ruhm nicht verändern wolle. Schon die Jurorin der Castingshow, Amanda Holden, warnte sie davor, sich einer optischen Generalüberholung zu unterziehen. Das würde ihre Ausstrahlung minimieren, so die blonde Schönheit. "Sie muss genau so bleiben, wie sie ist", sagte Holden. "Denn das ist der Grund, weshalb wir sie lieben."
Die etwas derbe Schottin, die nach eigenen Angaben noch ungeküsst ist, hat offenbar andere Pläne.