Whitney Houston Wenn aus Hass wieder Liebe wird
Beverly Hills - Sie glich einem wandelnden Zombie, er schien dafür verantwortlich zu sein: Ein Jahr nach ihrer Scheidung zeigen sich R&B-Sänger Bobby Brown und Whitney Houston von ihrer zivilen, fast charmanten Seite. "Wir sind Freunde", sagte Brown laut "People.com" in Beverly Hills, wo er ein neues TV-Projekt vorstellte.
Aus Rücksicht auf die gemeinsame Tochter Bobbi Kristina würden er und seine Ex-Frau wieder "herzlich" miteinander umgehen, betonte der 39-Jährige. Die 15-Jährige lebt bei ihrer Mutter in Atlanta. "Es geht ihr prächtig, sie wächst dort sehr gut auf."
Es ist noch nicht lange her, da hatte Brown in seiner Biografie noch kräftig über Houston abgelästert. Er berichtete in seinem Buch "The Truth, the Whole Truth and Nothing But" unter anderem über ihren häufigen Drogenkonsum und dass sie ihn in den Drogensumpf gezogen habe.
Im Herbst 2006 hatte Houston nach 14-jähriger Ehe die Scheidung von Brown eingereicht. Nach ihrer Trennung im September 2006 kam es zu einer heftigen Scheidungs- und Sorgerechtsschlacht. Seit 24. April 2007 sind die beiden offiziell geschieden.
Die heute 44 Jahre alte Houston musste zudem aus ihrem jahrelangen Drogenkonsum eine bittere Lektion lernen: Ihre Stimme hat darunter so gelitten, dass sie erst wieder Gesangsstunden nehmen musste, um ihr neues Album aufnehmen zu können.
"Sie hat sehr viel geraucht und eine Menge Drogen genommen. Ihre Stimme war fast nicht wiederzuerkennen. Es hat Tausende gekostet, sie wieder in den Originalzustand zu versetzen", zitiert der "Mirror" einen Informanten. Nicht einmal die Töne ihres eigenen Lieds "I will always love you" habe die Musikerin mehr getroffen. "Aber jetzt klingt sie grandios - das wird alle umhauen." Die neue CD soll im November veröffentlicht werden.
jjc/ddp