William und Kate: Auf den Salomon-Inseln
Oben-ohne-Fotos William und Kate erstatten Strafanzeige
Hamburg - Die Herzogin von Cambridge und Prinz William wollen wegen der heimlich geschossenen Oben-ohne-Bilder und ihrer Veröffentlichung in Frankreich Strafanzeige einreichen, sagte eine Sprecherin des St.-James-Palastes am Sonntagabend.
Bereits am Freitag hatten der Sohn des britischen Thronfolgers und seine Frau eine einstweilige Verfügung gegen die Veröffentlichung im französischen Magazin "Closer" beantragt. Mit der Strafanzeige gehen die beiden 30-Jährigen gegen den Fotografen vor, der die beiden im Urlaub fotografiert hatte. Durch die Fotos sieht sich das Paar in seiner Privatsphäre verletzt.
Die Bilder sind offenbar Paparazzi-Aufnahmen, die laut dem Klatschmagazin während eines privaten Aufenthalts des Paares in der französischen Region Luberon entstanden. Die mit einem Teleobjektiv gemachten Fotos zeigen Kate nur mit einem Bikinihöschen bekleidet, wie sie auf der Terrasse eines Privatanwesens in der Provence unter anderem ihrem Mann den Rücken eincremt.
Die Anwälte von William und Kate wollen zudem Schadensersatz von "Closer" fordern, wie das Büro des royalen Paares am Sonntag mitteilte. Eine Anhörung vor einem Gericht in Nanterre bei Paris ist für Montagabend angesetzt. "Geldgier ist die einzige Motivation hinter dieser Vorgehensweise", kritisierte eine Sprecherin die Veröffentlichung der Fotos. Deshalb wolle das Paar auch Schadensersatz.
Während der Anhörung, die für 18 Uhr geplant ist, soll der Anwalt des britischen Thronfolgers Prinz William und seiner Frau erläutern, warum das junge Paar seine Privatsphäre verletzt sieht.
William und Kate halten sich gerade auf den Salomon-Inseln auf. Tausende Inselbewohner hießen die beiden in der Hauptstadt Honiara willkommen,wie die BBC berichtet.
Auch die irische Boulevardzeitung "Irish Daily Star" hatte die umstrittenen Oben-ohne-Fotos der Herzogin von Cambridge veröffentlicht. Ein britischer Miteigentümer des "Irish Daily Star" äußerte "völlige Bestürzung" über die Veröffentlichung und kündigte an, die Beteiligung zu beenden.