Williams Liebesleben: Ein Prinz, ein Mädchen, ein Seitenblick - DER SPIEGEL
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Williams Liebesleben Ein Prinz, ein Mädchen, ein Seitenblick

Händchen halten, Knutschen, verstohlene Blicke: Das Liebesleben der britischen Prinzen William und Harry spielt sich seit jeher im Scheinwerferlicht der Kameras ab. In den ersten öffentlichen Auftritt von William und seiner Ex-Freundin Kate gab es denn auch einiges hineinzugeheimnissen.
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London - Beim Gedenkkonzert für Prinzessin Diana standen ihre Söhne im Mittelpunkt: Die Augen der neugierigen Öffentlichkeit richteten sich gestern Abend auf William und Harry - und vor allem ihre jeweilige Begleitung. Während Harrys Freundin Chelsy ihren Prinzen auf der Ehrentribüne öffentlich küsste, verfolgte Williams Ex Kate Middleton das Bühnenprogramm von einem Platz drei Reihen hinter ihm.

Tags darauf überschlug sich die britische Klatschpresse mit Spekulationen: Kate habe den Hit der britischen Gruppe Take That "I want you back for good" ("Ich will dich für immer zurück") lauthals mitgesungen, berichtete die "Sun" heute. Danach habe sie William heimlich besucht.

Das Konzert zum zehnten Todestag der bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Diana war der erste gemeinsame Auftritt von Kate und William seit ihrer Trennung im April. Beobachtungen des britischen "Mirror" zufolge versuchte die 25-Jährige dabei, sich so zu verhalten, dass Gerüchte über eine Versöhnung keine weitere Nahrung erhalten. Während der zukünftige König von Großbritannien versuchte, Blickkontakt mit seiner Ex-Freundin aufzunehmen, habe Kate ihre Augen ausschließlich auf die Bühne gerichtet, berichtete die Zeitung. Middleton saß neben der Tochter von Prinzessin Anne, Zara Phillips. Der 25-jährige William setzte sich an die Seite seines besten Freundes.

Nach dem Konzert kam das ehemalige Paar dann aber laut "Sun" doch noch zusammen - in Clarence House, der offiziellen Residenz des englischen Thronfolgers Prinz Charles. "Es war klar, dass Kate und William einen Plan gemacht hatten, um ihr Treffen geheim zu halten", sagte ein Augenzeuge der Boulevardzeitung. "Es war alles sorgfältig geplant." Zeitungsberichten zufolge hatten Middleton und William drei Monate nach ihrer offiziellen Trennung wieder begonnen, sich heimlich zu treffen. Nach Angaben der "Sun" hat sich das Paar in den vergangenen fünf Wochen bereits dreimal gesehen.

"Ich wünschte, ich könnte bei euch sein"

Ganz anders war die Situation bei Harry und seiner Freundin Chelsy Davis. Die 21-Jährige gab ihrem Prinzen öffentlich einen innigen Kuss. Während des Konzerts flüsterte Harry ihr mehrmals etwas in Ohr und brachte sie damit zum Lachen, wie der "Mirror" berichtete. Harry grüßte zur Eröffnung des Konzerts von der Bühne seine Kameraden vom Militär, die sich derzeit im Irak aufhalten: "Ich wünschte, ich könnte bei euch sein. Es tut mir leid, dass ich es nicht kann. Wir möchten euch sagen: Bleibt gesund." Mitte Mai war Prinz Harry aus Sicherheitsgründen ein Einsatz im Irak verwehrt worden.

Alle Gäste auf der königlichen Ehrentribüne tanzten und klatschten während des Konzerts zur Musik von Künstlern wie Elton John, Nelly Furtado und Rod Stewart. Danach feierten die Prinzen mit Künstlern wie dem US-Rapper Kanye West und der britischen Soul-Sängerin Joss Stone weiter. Der amerikanische Musikproduzent P.Diddy hatte zu einer Party in einen Londoner Nachtclub geladen. Einer Klatschkolumnistin der "Sun" gegenüber äußerte P.Diddy dort die Erwartung, dass ihn Prinz Harry unter den Tisch trinken würde: "Ich habe keine Chance gegen ihn. Ich habe gehört, er ist sehr gut beim Feiern."

Zu der Wohltätigkeitsgala waren 63.000 Menschen ins Wembley Stadion gekommen. Weltweit verfolgten Zeitungsberichten zufolge rund eine Milliarde Menschen aus 120 Ländern das von Dianas Söhnen organisierte Konzert im Fernsehen. Die gut zwei Dutzend Musiker verzichteten auf ihre Gage. Der Erlös wurde an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet. "Ich finde das Konzert ist eine tolle Hommage an Diana. Ich denke es hätte ihr sehr gefallen. Viele Künstler, die sie mochte, sind aufgetreten", sagte ein Zuschauer nach der Show.

ffr/AFP