Wladimir Putin: Hardliner mit Herz für Tiere - DER SPIEGEL
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Wladimir Putin: Der Chef und der Elch

Foto: Alexei Druzhinin/ AP

Wladimir Putin Hardliner mit Herz für Tiere

Wo Tiere und Kameras sind, ist Wladimir Putin nicht weit: In einem Nationalpark warf sich der russische Regierungschef einmal mehr in die Pose des Naturfreundes. Dass Kinder die Umweltpolitik seiner Regierung kritisierten, störte ihn nicht weiter.
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Moskau - Russlands Regierungschef Wladimir Putin hat sich der Öffentlichkeit einmal mehr als Naturbursche präsentiert. Am Tag der Umwelt besuchte der Ex-Kreml-Chef am Samstag einen Nationalpark nordöstlich von Moskau und fütterte dort ein Elchkalb mit Milch. Später pflanzte Putin mit einer Gruppe von Kindern noch Bäume, wie die Agentur Ria Nowosti meldete. Dafür erhielt der Regierungschef einen Anstecker mit der Aufschrift "Ehrenhelfer für den Umweltschutz", den er sich sogleich an den Pullover heftete.

Die Schüler forderten den Regierungschef auf, mehr für den Umweltschutz zu tun. "Ich denke, die Regierung müsste strenger sein, wenn gegen Umweltschutzgesetze verstoßen wird", forderte ein Schüler. "Ich stimme vollkommen zu", sagte Putin. "Die russische Natur ist ein Geschenk, das wir von Gott erhalten haben." Er versprach dem Jungen, seinen Kritikpunkt mit dem zuständigen Ministerium zu besprechen, und forderte die Kinder auf, ihm ihre Vorschläge zum Umweltschutz zu schicken.

Erst vor wenigen Wochen hatte Putin, der sich in den Medien um ein betont männliches Image bemüht, einem Eisbären zu Forschungszwecken einen Peilsender angelegt und einen Leoparden in die Freiheit entlassen.

hpi/AFP/dpa

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