Zsa Zsa Gabor: "Sie hatte ein tolles Leben"
Zsa Zsa Gabor Ärzte drängen auf Amputation
Los Angeles - Die neuesten Untersuchungen brachten schlechte Nachrichten: Eine Entzündung im rechten Unterschenkel von , 93, sei bereits auf den Knochen übergegangen. Die Ärzte drängen nun noch stärker als zuvor auf eine Beinamputation - um das Leben der schwerkranken Filmdiva zu retten. Bis Freitag müsse er eine Entscheidung treffen, teilte Gabors Ehemann Prinz Frederic von Anhalt mit. "Das ist eine ganz schwierige Sache", sagte er. Die Ärzte wollten das Bein oberhalb des Knies abnehmen.
Gabor war Anfang Januar mit einer nichtverheilenden Beinwunde in das Ronald-Reagan-Krankenhaus der Universität von Kalifornien in Los Angeles gebracht worden. Auf der Intensivstation wird sie intravenös mit einem hochdosierten Antibiotikum behandelt.
Die Wunde war durch ein großes Blutgerinnsel entstanden, das sich ausgebreitet hatte. Im vergangenen Juli hatte sich die Schauspielerin beim Sturz aus dem Bett die Hüfte gebrochen, die Ärzte setzten ein neues Hüftgelenk ein. Seither wurde die betagte Patientin wiederholt ins Krankenhaus gebracht. Im August verlangte sie sogar die letzte Ölung.
Die meisten Hollywood-Filme drehte die gebürtige Ungarin in den fünfziger Jahren, darunter "Moulin Rouge" (1953) und "Im Zeichen des Bösen" (1957). Sie ist seit 1986 mit von Anhalt verheiratet. Er ist ihr achter Ehemann.