"Lindenstraßen"-Star Willi Herrens neues Leben ohne Koks
Berlin - Während des siebenwöchigen Entzugs habe er unter Alpträumen, Schmerzen und Wahnvorstellungen gelitten, sagte der Schauspieler der Zeitung "B.Z.": "Die ersten zehn Tage waren wie eine Gehirnwäsche", erzählte er dem Blatt. "Du brauchst deine ganze Kraft, um nicht verrückt zu werden."
Die Qual habe sich gelohnt. "Wie neugeboren", fühle er sich nach seiner Entlassung. "Keine Depressionen mehr. Ich nehme Dinge wahr, die ich früher gar nicht bemerkt habe", sagte der 30-Jährige. Herren habe nun wieder Vertrauen in die Zukunft. "Ich bin eine labile Persönlichkeit. Trotzdem bin ich sicher: Die Sucht habe ich im Griff", sagte er.
Den Grund für seine Abhängigkeit sieht Herren in der Scheidung seiner Eltern und dem frühen Tod der Mutter. Vor fünf Jahren habe er dann angefangen, Kokain zu schnupfen. "Im letzten Jahr war es am schlimmsten. Ich habe mir Koks im Wert eines Mittelklassewagens reingezogen", berichtete er.
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