London: Polizei lässt Unfallfahrer wieder frei - DER SPIEGEL
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Verletzte auf Museumsmeile Polizei lässt Unfallfahrer von London frei

Der Autofahrer in London, der mit seinem Wagen auf dem Gehweg mehrere Menschen verletzt hat, ist wieder frei. Die Polizei gab Entwarnung: Es bestehe kein Terrorverdacht.
Polizisten in der Nähe des Naturhistorischen Museums in London
Polizisten in der Nähe des Naturhistorischen Museums in London

Polizisten in der Nähe des Naturhistorischen Museums in London

Foto: PETER NICHOLLS/ REUTERS
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Die Polizei in London hat einen Autofahrer freigelassen, der auf einem belebten Bürgersteig mehrere Menschen mit seinem Wagen verletzt hat. Die Ermittler gehen von einem Unfall aus und sehen keinen Terrorverdacht. Die Ermittlungen gingen jedoch weiter.

Der 47-jährige Mann war nach dem Vorfall am Samstag zuerst zur Behandlung in ein Krankenhaus und dann wegen des Vorwurfs der Verkehrsgefährdung auf eine Polizeiwache gebracht worden. Er hatte mit seinem Wagen nahe dem Naturhistorischen Museum mehrere Fußgänger erfasst. Elf Menschen wurden verletzt, neun von ihnen in Krankenhäuser gebracht. Die meisten seien inzwischen aber wieder zu Hause, hieß es von der Polizei.

Der Vorfall hatte in London zuerst Angst vor einem neuen Terrorangriff geschürt. Die Fahrt erinnerte an Taten in der britischen Hauptstadt, bei denen Angreifer ihre Autos gezielt in Menschenmengen gelenkt hatten. Im März war ein Attentäter auf der Londoner Westminster-Brücke mit einem Auto in Fußgänger gerast, bevor er einen Polizisten niederstach. Fünf Menschen starben.

Die Polizei zeigte deshalb Verständnis: Man verstehe angesichts der Zahl der betroffenen Fußgänger und angesichts des Ortes des Vorfalls die Sorgen, die es gab. Die Beamten gaben jedoch Entwarnung: Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der Fall nichts mit Terror zu tun habe.

Der Vorfall hatte sich in der bei Touristen besonders beliebten Exhibition Road ereignet, wo sich nicht nur das Natural History Museum, sondern zum Beispiel auch das berühmte Victoria und Albert Museum sowie die Royal Albert Hall befinden.

fok/dpa/Reuters