Londoner Modewoche: Glamour aus der Talentschmiede - DER SPIEGEL
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Londoner Modewoche Glamour aus der Talentschmiede

Fliegender Wechsel über den großen Teich: Kaum ist die New Yorker Modewoche vorbei, geht der Fashion-Spaß in London weiter. Mit Topmodel Linda Evangelista und Kreationen von Designer Julien MacDonald begann das als innovativ geltende Spektakel.
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London - MacDonald stellte als einer der ersten seine Entwürfe für die kommende Frühlings- und Sommersaison vor. Bis zum Donnerstag werden in der britischen Hauptstadt die Schauen von etwa 50 internationalen Modeschöpfern erwartet.

Zum ersten Mal seit zwei Jahren sind auch wieder deutsche Designer dabei. Mit ihrem Berliner Label "c.neeon" werden Clara Kraetsch und Doreen Schulz ihr Laufstegdebüt in London geben. Die Fashion Week gilt in der Branche als Talentschmiede und Sprungbrett für eine internationale Karriere. Erstmalig wird außerdem Topshop, das englische Pendant zur schwedischen Modekette H & M, eine eigene Kollektion vorstellen. So versucht London, preiswerte Stangenware und Laufstegkollektionen einander näher zu bringen.

Neben den zahlreichen Newcomern halten etablierte Designer wie Paul Smith, Ghost oder Betty Jackson der Modewoche weiterhin die Treue. Die Show des Shooting-Stars Giles Deacon soll besonders spektakulär werden. Der Designer hat zuletzt mit hochkarätig besetzten Laufstegen von sich reden gemacht. Topmodel Linda Evangelista, die bereits für ihn gearbeitet hat, nahm auch an der Eröffnungsveranstaltung der Modewoche teil.

Im Gegensatz zu New York gilt die zwei Mal jährlich stattfindende Londoner Fashion Week als innovativer und weniger kommerziell. Hier werden vor allem junge Designertalente gefördert.