Lüneburg: Kleinkinder bei Grillunfall schwer verletzt - DER SPIEGEL
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Lüneburg Kleinkinder bei Grillunfall schwer verletzt

Dramatischer Vorfall in Lüneburg: Bei einem Grillunfall haben zwei Kleinkinder lebensgefährliche Brandverletzungen erlitten. Bislang ist unklar, warum die Jungen von glühenden Kohlestücken getroffen wurden.
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Lüneburg - Nach Polizeiangaben erlitten die Jungen im Alter von ein und zwei Jahren schwere Verletzungen an Oberkörper und Kopf. Der Zweijährige schwebe weiter in Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Lüneburg. Der Zustand seines einjährigen Cousins habe sich dagegen stabilisiert.

Die beiden Kleinkinder planschten am Samstagabend bei einer Familienfeier in einem Kinderbecken, während in etwa eineinhalb Meter Entfernung ein Grill angezündet wurde. Dabei wurde ein sogenannter Anzündeimer auf dem Grill mit Papier und Holzkohlen gefüllt und in Brand gesetzt.

Warum Glut aus dem Grill in Richtung der Kinder geflogen sei, stehe noch nicht fest, sagte der Polizeisprecher. Es sei höchst unwahrscheinlich, dass der Grill umgekippt sei. Darauf habe bei Eintreffen der Polizei am Unfallort nichts hingedeutet.

Die geschockten Elternpaare der Jungen konnten zunächst nicht vernommen werden. Nach Angaben von Teilnehmern der Feier ereignete sich der Unfall plötzlich, während niemand den Grill beobachtete. Der Polizeisprecher wollte eine Verpuffung im Anzündeimer des Grills als Ursache zumindest nicht ausschließen.

jdl/AP