Madonnas freier Tag: Museums-Trip mit Gwyneth Paltrow - DER SPIEGEL
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Madonnas freier Tag Museums-Trip mit Gwyneth Paltrow

Am Donnerstag hatte Madonna eigentlich frei. Kein Konzert am Abend, keine anderen Termine. Doch die Pop-Queen ist immer für eine Überraschung gut: Spontan flog angeblich Madonnas Busenfreundin Gwyneth Paltrow ein, gemeinsam besuchten die beiden mehrere Museen.
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Berlin - Noch am Morgen hatte es Gerüchte um den Zustand der 42-jährigen Sängerin gegeben. Orakelhaft deuteten Boulevardzeitungen ein Halsband als Zeichen einer schweren Entzündung, die gar die Stimmbänder angreifen könne. "Alles Quatsch", sagt hingegen Madonnas Konzertveranstalter und Freund Marek Lieberberg. "Madonna geht es blendend, sie fühlt sich in Berlin pudelwohl", sagte Lieberberg. Sie habe zwar eine leichte Bronchitis gehabt, aber nichts Ernstes.

Und das zeigte sich dann auch am Donnerstag. Trotz Belagerung von Journalisten und Fans hatte Madonna ihren freien Tag gut geplant. Am Vormittag traf sie sich offenbar mit der US-Schauspielerin Gwyneth Paltrow, die für einen Tag nach Berlin gekommen war. Die Ex-Verlobte des Schauspielers Brad Pitt ist seit 1999 eine gute Freundin der Sängerin. Zwei Tage vor Weihnachten im vergangenen Jahr begleitete sie Madonna und Guy Ritchie bei deren Heirat in Schottland vor den Traualtar.

Museumschefin war völlig überrascht

In Berlin gingen die beiden Superstars ihrem Kultur-Drang nach. Am Nachmittag besuchten sie gemeinsam die Neue Nationalgalerie am Postdamer Platz, unweit von Madonnas Hotel am Gendarmenmarkt. Im Freizeit-Look mit ausgewaschenen Jeans und T-Shirt schlurfte die Pop-Diva durch die Hallen und schaute sich die Ausstellung von "Der Potsdamer Platz" an. Dort sind Werke des Malers Ernst-Ludwig Kirchner aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu sehen, die das Berlin jener Zeit darstellen.

Die stellvertretende Direktorin war von dem prominenten Besucher völlig überrascht worden. "Die Damen kamen mit ihren Bodyguards hier einfach rein und sahen sich um", sagte Angelika Schneider, "Hilfe von mir wollten sie nicht." Die Professorin sorgte schließlich lediglich dafür, dass Madonna das Museum nicht durch den bereits von Fotografen belagerten Hauptausgang verließ, sondern einen Nebenausgang benutzen konnte. "Ein bisschen Extras können wir einem solchem Besucher schon bieten", so Schneider.

Wo geht sie essen?

Nach der Neuen Nationalgalerie fuhr Madonna weiter zur Gemäldegalerie, die ganz in der Nähe der Nationalgalerie liegt. Beide Museumsbesuche hatte der Konzertveranstalter Marek Lieberberg organisiert.

Für Donnerstagabend war noch ein großes Dinner mit einigen Freunden und Musikern geplant. Wo jedoch, wurde erneut streng geheim gehalten