Mädchenmord in Hagen Tatverdächtige stellen sich
Hagen - Nach Angaben der Polizei stellten sich die zwei Tatverdächtigen gestern Abend. Die Vernehmungen dauerten nach Angaben der Ermittler an. Die beiden seien auf die Polizeiwache in Werdohl in der Nähe von Schalksmühle gekommen und hätten dort erklärt, "etwas mit der Tat zu tun zu haben." Aus ermittlungstechnischen Gründen könnten nähere Einzelheiten zunächst nicht mitgeteilt werden. Details wollen Polizei und Staatsanwaltschaft im Laufe des Tages bekannt geben.
Die 14-Jährige war in der Nacht zum Montag mit etwa 30 Messerstichen auf einem Parkplatz im Stadtteil Hohenlimburg getötet worden. Eine 13-jährige Freundin wurde schwerstens verletzt. Nach Angaben der Hagener Staatsanwaltschaft ist die 13-Jährige nach einer Notoperation außer Lebensgefahr, aber noch nicht vernehmungsfähig. Das Mädchen hatte sich nach dem Angriff schwer verletzt zu einer nahe gelegenen Straße geschleppt und mehrere Autos angehalten.
Die beiden Freundinnen waren laut Staatsanwaltschaft am Pfingstsonntag vermutlich mit zwei Männern in Köln. Auf dem Rückweg nach Lüdenscheid sei es dann auf dem Parkplatz zu dem brutalen Verbrechen gekommen. Die Ermittler fanden zunächst keine Hinweise auf ein Sexualverbrechen.