Männer 2005: Federer schlägt Benedikt XVI. - DER SPIEGEL
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Männer 2005 Federer schlägt Benedikt XVI.

Das Jahr ist längst noch nicht um, da eröffnet eine Männerzeitschrift bereits den Reigen der Rückblicke - mit der Kür der Männer 2005. Eine bunte Mischung kam dabei heraus - von Til Schweiger bis Adidas-Chef Herbert Hainer. Papst Benedikt XVI. hatte allerdings schlechte Karten.
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München - Bei einer Gala wurden die Preisträger gestern in München bekannt gegeben. Wer Mann des Jahres wurde, entschieden die Leser des Magazins "GQ" gemeinsam mit einer prominent besetzten Jury. In insgesamt acht Kategorien vergaben Leser und Jury Auszeichnungen an "herausragende Persönlichkeiten", die sie in diesem Jahr besonders beeindruckt haben.

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Von Koch bis Fettes Brot: Die Männer des Jahres

Foto: REUTERS

Neben Schweiger (Film) und Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann (Sport) wurden geehrt: Schauspieler Sebastian Koch (Fernsehen), Tennis-Ass Roger Federer (International), Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer (Wirtschaft), die Musikgruppe Fettes Brot (Musik), Schauspieler Matthias Schweighöfer (Newcomer) und der Chef der Modemarke Diesel, Renzo Rosso (Mode). Insgesamt hatten 53 Kandidaten zur Wahl gestanden. Roger Federer setzte sich in seiner Kategorie beispielsweise gegen Papst Benedikt XVI. durch.

Daneben vergab die "GQ"-Redaktion selbst Preise für den "Best Dressed Man" - an Schauspieler Thomas Kretschmann - und erstmals auch für das Lebenswerk Prominenter. In die neu begründete "Liga der Gentlemen" wurden aufgenommen: die Musiker Bryan Ferry und James Last, Schauspieler Maximilian Schell, Fotograf Gunter Sachs und Hollywoodstar Christopher Lee ("Herr der Ringe", "Star Wars").

Mit Ausnahme von Klinsmann, der live aus Los Angeles zugeschaltet war, nahmen alle Preisträger ihre Auszeichnungen gestern Abend in der Münchner Wappenhalle persönlich entgegen. Die Ehrungen wurden bereits zum siebten Mal verliehen. Außer in Deutschland gibt es den "GQ"-Award "Men of the Year" auch in Großbritannien und den USA.