Mafia-Verbrechen: Bei Anpfiff Mord - DER SPIEGEL
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Mafia-Verbrechen Bei Anpfiff Mord

Es war ein Freundschaftsspiel. Dann wurde es todernst. Mafia-Killer, die sich unter die Zuschauer gemischt hatten, erschossen einen Spieler auf dem Fußballplatz.
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Neapel - Nach der Tat seien nicht nur die Mörder, sondern auch die übrigen Spieler und Zuschauer - darunter auch die Eltern des Ermordeten - geflüchtet, um nicht als Zeugen aussagen zu müssen, berichten italienische Medien. Die Polizei, die von einem anonymen Anrufer alarmiert worden war, fand die blutüberströmte Leiche des 38-jährigen Vincenzo Pascucci am Dienstagabend auf dem verlassenen Spielfeld.

Die Ermittler gehen laut Medienberichten davon aus, dass eine Mafia-Gruppe mit dem Mord eine "Rechnung begleichen" wollte. Pascucci war wegen Hehlerei vorbestraft. Vor kurzem war er offenbar zum Chef einer der Gruppen aufgestiegen, die sich in Neapel den Drogenhandel streitig machen. Die Nachforschungen der Fahnder gestalten sich jedoch schwierig: Zunächst wollte die Familie des Opfers, die sich im Publikum befand, sich nicht einmal an die Namen der Mitspieler erinnern.