Magdeburg Brandanschlag auf LKA-Gebäude
Magdeburg - Gegen die Hauswand des LKA-Gebäudes wurde kurz vor 1 Uhr ein brennender Gegenstand geworfen. Dabei gerieten die Fassade und ein Fenster in Brand. Das Feuer konnte umgehend gelöscht werden, so dass nur geringer Schaden entstand. Verletzt wurde niemand. Ein dunkel gekleideter und mit einer schwarzen Maske vermummter Täter konnte flüchten.
Gegen 8.50 Uhr entdeckte dann eine Polizeistreife in der Nähe des Hauptbahnhofes einen Pappkarton unter einem Mannschaftswagen des Bundesgrenzschutzes (BGS). Darin befand sich eine Brandvorrichtung mit einer Zeitverzögerung. Diese hatte bereits gezündet, aber die in der Apparatur enthaltene brennbare Flüssigkeiten war noch nicht entflammt. Spezialisten untersuchten die Vorrichtung, erklärte die Polizei. Die Polizei schloss einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen nicht aus.