Mahlzeit: Nordkoreaner dürfen Hamburger essen - DER SPIEGEL
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Mahlzeit Nordkoreaner dürfen Hamburger essen

Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Il hat sich als Wohltäter gezeigt: An den Universitäten des stalinistisch geführten Landes, das ständig am Rande einer Hungerkatastrophe entlang schrammt, gibt es künftig auch amerikanisches Fast-Food.
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Seoul - "Gogigyeopbbang", zu deutsch "Doppeltes Brot mit Fleisch" heißen die Leckerbissen, die auch als Hamburger bekannt sind. Neuerdings können sie auch in nordkoreanischen Mensen von Wissenschaftlern und Studenten verspeist werden.

Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap jetzt unter Berufung auf die nordkoreanische Tageszeitung "Minju Joson" berichtet, habe Staatschef Kim Jong Il mit dem neuen Menü-Punkt sicherstellen wollen, dass Studenten, Professoren und Forscher auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten "qualitativ hochwertiges" Brot und Pommes frites erhielten.

Die Regierung habe daher auf Anweisung Kims eigens eine Hamburger-Fabrik gebaut, von der im Jahr 2000 zunächst lediglich die Eliteuniversität Kim Il Sung in Pjöngjang beliefert worden sei. Offenbar kam die neue aber Speise gut an, denn mittlerweile erhielten auch andere Universitäten die Hamburger-Lieferungen, meldet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.